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Schwimmen Doping Chinesische Schwimmer des Dopings überführt

Am Rande der chinesischen Schwimm-Meisterschaften sind erneut Fälle von Sportlern bekannt geworden, die gedopt haben. Fünf der sieben Fälle wurden bereits von der Fina bestätigt.
Fünf Dopingfälle wurden von der Fina bereits bestätigt. Foto: AFP Quelle: SID

Fünf Dopingfälle wurden von der Fina bereits bestätigt. Foto: AFP

(Foto: SID)

Chinas Schwimmsport wird erneut von Doping-Fällen erschüttert. Am Rande der nationalen Meisterschaften in Shaoxing gab Hua Li als Direktor der Verwaltung des Chinesischen Schwimm-Verbandes gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua sieben Dopingfälle mit Clenbuterol für das vergangene Jahr bekannt. Fünf davon, die allesamt international unbekannt sind, wurden inzwischen vom Weltverband Fina bestätigt. Zudem wurde das Quintett von seinem nationalen Verband für zwei Jahre gesperrt. Die Trainer der fünf Athleten erhielten Sperren von einem und zwei Jahren.

Insgesamt wurden nach Aussage von Hua Li im vergangenen Jahr im Schwimmen im Reich der Mitte 1 566 nationale Doping-Kontrollen durchgeführt, davon waren 1 095 unangekündigte Trainingskontrollen. Dazu kamen weitere 99 Kontrollen durch die Fina und die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada).

Ohne Doping, aber trotzdem schnell

Bei den Meisterschaften in Shaoxing sorgte bislang Lin Zhang für die besten Leistungen. Der Silbermedaillengewinner von Peking über 400m Freistil siegte über diese Distanz mit 3:42,63 Minuten und setzte sich damit an die Spitze der Weltbestenliste. Über 200m Freistil siegte er mit neuem Landesrekord von 1:45,83 Minuten. Die ehemalige Weltrekordhalterin über 100m Brust, Hui Qi, entschied diese Strecke in 1:06,85 Minuten für sich und verfehlte ihren eigenen Landesrekord von 2004 nur um eine Hundertstelsekunden.

© SID

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