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Schwimmen WM Rupprath schwimmt ins Halbfinale

Schwimm-Ass Thomas Rupprath hat bei der Kurzbahn-WM in Manchester das Halbfinale über 50m Rücken erreicht. Teamkollege Johannes Dietrich steht im Halbfinale über 50m Schmetterling.

Thomas Rupprath, Vize-Weltmeister und Weltrekordhalter, ist bei der Kurzbahn-WM in Manchester auf seiner Paradestrecke 50m Rücken als Siebter ins Halbfinale eingezogen. Ebenfalls im Halbfinale steht Johannes Dietrich als Vorlauf-Neunter über 50m Schmetterling. Rupprath und Dietrich waren damit am dritten Tag die ersten beiden Athleten des deutschen "B-Teams", die ihre Vorläufe überstanden haben.

Rupprath blieb in 23,92 Sekunden im Soll. Zwölf Stunden zuvor hatte der Rostocker über die doppelte Distanz seinen Europarekord kampflos an den Briten Liam Tancock (50,14) abgeben müssen. Dietrich wahrte über 50m Schmetterling in 23,54 Sekunden seine Finalchance. Der Potsdamer war direkt aus dem Höhentrainingslager aus Mexiko als Vorbereitung auf als Olympia-Qualifikation dienenden deutschen Meisterschaften in der kommenden Woche in Berlin angereist.

Deibler verpasst Endlauf denkbar knapp

Dagegen verpasste Markus Deibler (Biberach) über 200m Lagen als Zehnter in 1:58,11 Minuten den Endlauf um 13 Hundertstelsekunden. Ebenfalls vorzeitig ausgeschieden sind Christin Zenner (Hannover) über 200m Rücken in 2:14,32 Minuten auf Rang 17, Marco Koch aus Darmstadt über 200m Brust (2:11,94) auf Platz 19 sowie über 400m Freistil Franziska Jansen aus Brühl (4:17,91) und Lisa Vitting aus Mülheim (4:18,66) auf den Rängen 21 und 23.

Gleich zwei Europarekorde hatte am Donnerstag Frankreichs Schwimm-Star Laure Manaudou, die in Manchester nicht am Start ist, verloren. Die Britin Rebecca Adlington verbesserte die Marke über 800m Freistil auf 8:08,25 Minuten. Die Ukrainerin Katarina Subkowa schraubte als Zweite hinter Kirsty Coventry aus Simbabwe die kontinentale Bestzeit über 100m Rücken auf 57,15 Sekunden. Für den vierten Europarekord hatte die britische 4x200-m-Freistillstaffel der Männer in 5:56,52 Minuten hinter Sieger Australien (5:55,52) gesorgt.

© SID

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