Skandalserie in der Leichtathletik Ethikkommission des IAAF prüft WM-Vergaben

Braune Umschläge, die vor einer Wahl verteilt werden, deuten gemeinhin auf Bestechung. Nachdem die Vergabe von Weltmeisterschaften schon im Fußball untersucht wurde, wird nun auch die Leichtathletik durchleuchtet.
Die Skandale reißen nicht ab. Quelle: dpa
Startblock auf der Laufstrecke

Die Skandale reißen nicht ab.

(Foto: dpa)

LondonDie Ethikkommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF wird sich mit der Vergabe der Weltmeisterschaften 2017 und 2019 beschäftigen. Das teilte Ed Warner, der Vorsitzende des britischen Verbandes UK Athletics, am Dienstag mit. London hatte den WM-Zuschlag gegen Mitbewerber Doha für 2017 erhalten, Katars Hauptstadt bekam indes die Austragung für 2019 zugesprochen.

Warner hatte zuvor berichtet, dass ihn ein hoher IAAF-Funktionär am Vorabend der Wahl davor gewarnt habe, dass Katars Offizielle „braune Umschläge“ an IAAF-Wahlberechtigte verteilen könnten. London setzte sich trotzdem mit 16:10 Stimmen durch.

  • dpa
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