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Ski alpin Weltcup Neureuther schrammt knapp an Weltcup-Sieg vorbei

Erneut hat Felix Neureuther seinen ersten Weltcup-Sieg denkbar knapp verpasst. Beim Slalom in Adelboden fehlten dem Deutschen nur 0,14 Sekunden auf den in 1:48,59 Minuten siegreichen Österreicher Mario Matt.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther ist erneut haarscharf an seinem ersten Sieg im alpinen Weltcup vorbeigeschrammt. Beim Slalom im Schweizer Adelboden fehlten dem Partenkirchener (1:48,59 Minuten) als Drittplatziertem lediglich 0,14 Sekunden auf die Bestzeit von Weltmeister Mario Matt aus Österreich (1:48,45). Zweiter wurde Matts Landsmann Benjamin Raich (1:48,55). Neureuther verbesserte sich durch die vierte Platzierung auf dem Siegertreppchen in seiner Karriere auf Rang zwei im Slalom-Weltcup hinter Raich.

Am Ende einer Achterbahnfahrt der Gefühle wusste Felix Neureuther nicht so recht, ob er lachen oder weinen sollte. Am berüchtigten Kuonisbergli im schweizerischen Adelboden bewies Deutschland bester Ski-Rennläufer zum wiederholten Male, dass er zur Weltelite im Slalom gehört. Doch ärgerte sich der Partenkirchener auch über einen schweren Patzer im ersten Lauf, der ihm am Ende seinen ersten Weltcup-Sieg kostete.

Wimpernschlag fehlt zum großen Glück

Um einen Wimpernschlag von 0,14 Sekunden fuhr Neureuther am ganz großen Glück vorbei: Zeit, die er bereits im ersten Lauf nach zunächst brillianter Fahrt bei einem unfreiwilligen "Boxenstopp" an der Einfahrt in den steilen Zielhang am Kuonisbergli verlor. Dort stand der 23-Jährige bereits, musste wieder Schwung aufnehmen, und kam dennoch auf Rang neun im Zwischenklassement. Kein Wunder, dass sich Neureuther nach dem Rennen ärgerte: "Der dritte Platz ist schon ein bisschen bitter, wenn ich an den ersten Lauf denke."

Als die erste Enttäuschung verflogen war, dachte Neureuther über seinen dritten Rang: "Nein, ich freu mich riesig". Glücksgefühle vermittelt auch der Blick auf den Slalom-Weltcup: Nach seinem insgesamt vierten "Stockerl"-Platz belegt Neureuther nun mit 188 Punkten schon Rang zwei hinter Raich (216). Raich baute unterdessen seine Führung im Gesamtweltcup vor Didier Cuche (Schweiz) auf 115 Punkte aus.

© SID

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