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Tennis Australian Open Jankovic wirft Titelverteidigerin Williams raus

Titelverteidigerin Serena Williams ist im Viertelfinale der Australian Open an Jelena Jankovic gescheitert. Die Serbin gewann 6:3, 6:4 und trifft im Halbfinale nun auf Maria Scharapowa, die Justine Henin ausschaltete.

Für Titelverteidigerin Serena Williams (USA) war bei den Australian Open in Melbourne bereits im Viertelfinale Endstation. Die 26-Jährige unterlag in der Runde der letzten Acht mit 3:6, 4:6 gegen die Weltranglisten-Vierte Jelena Jankovic aus Serbien. Die 22-Jährige stieß damit erstmals in die Vorschlussrunde beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres vor.

"Ich bin wahnsinnig glücklich über diesen Erfolg", sagte die 22 Jahre alte Weltranglisten-Vierte, "ich bin hier ohne Erwartungen angetreten und hätte das nie erwartet."

Scharapowa in Topform

Maria Scharapowa scheint derweil unaufhaltsam ihrem dritten Grand-Slam-Sieg entgegenzusteuern. Die 20 Jahre alte Russin präsentierte sich bei ihrem 6:4, 6:0-Erfolg im Viertelfinale der Australian Open in Melbourne über Topfavoritin Justine Henin (Belgien) in absoluter Topform. "Das war eines der besten Matches meiner Karriere", sagte die Blondine, "aber das Turnier ist noch nicht vorbei, auch wenn ich Justine geschlagen haben." Im Halbfinale trifft die Russin auf Jankovic.

Scharapowa beendete mit ihrem Erfolg die Siegesserie von Justine Henin, die seit dem Wimbledon-Halbfinale in 32 Matches in Folge nicht mehr verloren hatte. "Maria hat alles besser gemacht als ich, es sieht so aus, als sei dies ihr Turnier", sagte die 25 Jahre alte Belgierin: "Ich fahre enttäuscht nach Hause. Es schwer, immer in Topform zu sein."

Das galt auch für Serena Williams, die nur zwei Stunden nach ihrer Niederlage im Einzel auch noch an der Seite ihrer Schwester Venus im Doppel ausschied. "Ich bin auf dem Platz verrückt geworden, ich habe viel zu viele Fehler gemacht", meinte die 26-Jährige, "Jelena war viel besser als ich."

Jankovic und Scharapowa kennen sich seit frühesten Jugendtagen aus zahlreichen Trainingsmatches in der Nick-Bollettieri-Akademie, wo beide ausgebildet wurden. Bei offiziellen Turnieren führt die Russin im direkten Vergleich mit 3:1. "Es wird ein hartes Spiel, aber ich freue mich sehr darauf", sagte Scharapowa, "es ist für jede von uns eine tolle Chance, ins Endspiel zu kommen."

© SID

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