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Tischtennis National Ergebnis von Ovtcharovs B-Probe am Donnerstag

Tischtennis-Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov war heute bei der Öffnung seiner B-Probe in Köln anwesend. Das Ergebnis der Dopinguntersuchung wird jedoch erst Donnerstag vorliegen.
Die Ergebnisse der B-Probe von Tischtennis-Profi Dimitrij Ovtcharov liegen morgen vor. Foto: SID Images/AFP/Yuri Kadobnov Quelle: SID

Die Ergebnisse der B-Probe von Tischtennis-Profi Dimitrij Ovtcharov liegen morgen vor. Foto: SID Images/AFP/Yuri Kadobnov

(Foto: SID)

Die B-Probe des dopingverdächtigen Tischtennis-Nationalspielers Dimitrij Ovtcharov ist geöffnet - das Ergebnis wird am Donnerstag vorliegen. Das bestätigte der Deutsche Tischtennis-Bund (Dttb). "Wir werden das Ergebnis haben, allerdings kann es etwas dauern, bis die Schlüsse daraus gezogen werden können. Bei einer Urin-Probe zum Beispiel umfasst das Analyse-Dossier bis zu 47 Seiten", sagte Pressesprecherin Simone Hinz dem SID am Mittwoch.

Im biochemischen Institut der Sporthochschule Köln war Ovtcharov am Mittwochvormittag anwesend, als die B-Probe geöffnet wurde. In der A-Probe wurde der Russland-Legionär positiv auf Clenbuterol getestet. Ovtcharov gibt an, auf einer China-Reise eventuell verunreinigtes Fleisch gegessen zu haben. Er bestreitet jegliche Schuld.

Boll sollen Haarproben abgeben

Der dreizehnmalige Europameister Timo Boll (Düsseldorf) und weitere Mitglieder der deutschen Delegation in China haben ihre Haarproben, von denen Entlastung für Ovtcharov erhofft wird, noch nicht abgegeben. "Wir mussten erst klären, wie das Prozedere ist. Man kann sich nicht einfach ein Büschel Haare rausreißen und dann einschicken", sagte Hinz: "Man muss entweder ins Doping-Kontroll-Labor nach Kreischa fahren oder in die forensiche Abteilung einer Uni-Klinik gehen."

Die positive Probe bei Ovtcharov war am 23. August nach dessen Rückkehr von den China Open in Hameln genommen worden. Danach hatte Ovtcharov bei der EM in Ostrau noch Mannschaftsgold gewonnen und seinen Start im Einzel wegen einer Verletzung absagen müssen. Die Goldmedaillen muss der Dttb auf keinen Fall zurückgeben.

© SID

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