Tour de France Froome auch bei Regen und Hagel unantastbar

Trotz Herbstwetter kann die Konkurrenz Spitzenreiter Christopher Froome nichts anhaben. Mit mehr als zwei Minuten Vorsprung lässt der Sky-Kapitän die Pyrenäen hinter sich. Emanuel Buchmann lässt es ruhiger angehen.
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Chris Froome fährt allen davon – auch bei schlechtem Wetter. Quelle: ap
Christopher Froome

Chris Froome fährt allen davon – auch bei schlechtem Wetter.

(Foto: ap)

Plateau de BeilleDie verzweifelte Konkurrenz ist weiter vergeblich auf der Suche nach dem wunden Punkt des Tour-Spitzenreiters Christopher Froome. Auch bei teilweise strömendem Regen und Hagelschauern im Zielbereich büßte der Brite auf der Königsetappe auf dem Plateau de Beille nichts von seiner Souveränität ein. Der 30 Jahre alte Sky-Kapitän verlässt die Pyrenäen mit weiter beruhigenden 2:52 Minuten Vorsprung vor Tejay van Garderen (USA) und 3:09 vor dem Kolumbianer Nairo Quintana.

Den 12. Tagesabschnitt der 102. Tour de France zur 1780 Meter hoch gelegenen Skistation sicherte sich nach 195 Kilometern Joaquim Rodriguez. Der Spanier, der den ausgerissenen Weltmeister Michal Kwiatkowski auf der steilen Rampe 7,6 Kilometer vor dem Ziel passierte, feierte seinen zweiten diesjährigen Etappensieg.

„Froome ist nicht zu erschüttern, er ist zu stark“, sagte Vorjahressieger Vincenzo Nibali, der sich schon auf der ersten Pyrenäen-Etappe vom Gedanken der erfolgreichen Titelverteidigung verabschieden musste. Seine nicht sehr kraftvolle Attacke im Finale verpuffte ebenso wie die des zweifachen Toursiegers Alberto Contador. Danach versuchte es schon vielversprechender auch dreimal Quintana, aber Froome hatte alles und alle im Griff.

Schon kurz nach dem Start hatte sich bei der Tagestour über vier Anstiege eine 22-köpfige Spitzengruppe gebildet. Aus ihr kristallisierten sich jene Spitzenformationen heraus, die das Rennen prägten. Vor dem 15,8 Kilometer langen Schlussanstieg lagen mit Kwiatkowski und dem Belgier Sep Vanmarcke kurz dahinter sieben weitere Fahrer über elf Minuten vor der Favoritengruppe mit Froome an der Spitze.

Buchmann lässt es ruhig angehen
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