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Tour-Teilnehmer im Porträt Die Basken sinnen auf Revanche

Die Tour de France 2005 war gelinde gesagt ein Desaster für Euskatel/Euskadi. Die stolzen Basken gingen mit großen Hoffnungen ins Rennen - und letztlich gepflegt baden: Als beste der 'Bergziegen' aus dem Norden Spaniens kam Haimar Zubeldia auf Platz 15, Iban Mayo brach an den Anstiegen mit schöner Regelmäßigkeit ein, beendete seine beste Etappe auf Rang 47 und kam als 60. in Paris an. Roberto Laiseka war erst gar nicht am Start. Besonders in den Pyrenäen nur eine Nebenrolle zu spielen, tat der Equipe aus Bilbao weh.

Ein Jahr später konzentriert sich bei Euskaltel wieder alles auf die bekannten Gesichter, die Wiedergutmachung wollen. Von den Leistungsträgern verließ lediglich Aitor Gonzalez, der Tour-de-Suisse-Sieger von 2005, nach seinem positiven Dopingtest bei der Vuelta und anschließendem Freispruch das Team, das bis auf den Venezolaner Unai Etxebarria nur aus Basken besteht.

Nach zwei enttäuschenden Frankreich-Rundfahrten will Mayo wieder an die Form von 2003 anknüpfen: Damals triumphierte er in L'Alpe d'Huez und wurde Sechster in der Gesamtwertung, einen Rang hinter Haimar Zubeldia. Veteran Roberto Laiseka, der im Juni 37 Jahre alt wurde und bei der Tour 2001 einen Tagessieg in den Pyrenäen feierte, fuhr in dieser Saison seiner der alten Form hinterher und wurde nicht in den neunköpfigen Kader für die "Grand Boucle" berufen. Mehr darf da schon von Inigo Landaluze erwartet werden, der 2005 die Dauphine Libere gewann. Alle Basken haben indes das gleiche Problem: Im Zeitfahren sind sie eher Durchschnitt.

Von Vorteil für die Mannen um die sportlichen Leiter Julian Gorospe und Igor Gonzalez de Galdeano könnte derweil sein, dass die Pyrenäen diesmal vor den Alpen auf der Tour-Speisekarte stehen. Frische Basken vor heimischem Publikum sind immer für einen Sieg gut.

Tour-Bilanz:


Teilnahmen: 4
Etappenerfolge: 2

© SID

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