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Trapattoni will keine berühmten Spieler

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart will sich trotz Transfereinnahmen von etwa 22 Mill. Euro nicht mit prominenten Namen verstärken. Trainer Giovanni Trapattoni schloss die Verpflichtung eines teuren Superstars aus.
Schwäbische Sparsamkeit Quelle: dpa

Giovanni Trapattoni beim Trainingsauftakt in Stuttgart.

(Foto: dpa)

dpa STUTTGART. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart will sich trotz Transfereinnahmen von etwa 22 Mill. Euro nicht mit prominenten Namen verstärken. Trainer Giovanni Trapattoni schloss die Verpflichtung eines teuren Superstars aus.

"Wir versuchen neue Spieler zu bekommen: Vielleicht nicht so berühmte, nicht die, die an vorderster Front stehen. Aber welche, die sich in die Mannschaft integrieren", sagte Trapattoni im ZDF-Sportstudio. "Die Berühmten bringen die Mannschaft nicht zum Erfolg."

Der Uefa-Cup-Teilnehmer braucht Ersatz für Spielmacher Alexander Hleb, der für etwa 15 Mill. Euro zu Arsenal London gewechselt ist sowie für Stürmer Kevin Kuranyi (Schalke 04). Der bislang als Top-Kandidat für die Offensive gehandelte Schweizer Alexander Frei müsste aus seinem bis 2006 laufenden Vertrag bei Stade Rennes herausgekauft werden, doch geschätzte acht Mill. Euro Ablöse sind den Schwaben zu viel.

Der im vergangenen Jahr mit 8,5 Mill. Euro verschuldete VfB Stuttgart ist dank der Transfers finanziell zwar saniert, jedoch sportlich deutlich geschwächt. Den Abgängen von Hleb, Kuranyi und Nationalverteidiger Philipp Lahm, der zum FC Bayern München zurückkehrte, stehen bislang nur drei Neuzugänge gegenüber: Ludovic Magnin kam ablösefrei von Werder Bremen, Nationalspieler Thomas Hitzlsperger wechselte von Aston Villa an den Neckar und Daniel Bierofka will sich nach einem glücklosen Jahr bei Bayer Leverkusen unter Trapattoni noch für die Weltmeisterschaft 2006 empfehlen.

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