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Triathlon Ironman Frankfurt-Ironman ohne Kai Hundertmarck

Der Frankfurt-Ironman wird ohne Profi-Triathlet Kai Hundertmarck stattfinden. Der 38-Jährige ist verärgert, weil Veranstalter Kurt Denk ihn mit der Doping-Problematik im Radsport in Verbindung gebracht hatte.

Die Doping-Beichten rund um das Team Telekom sorgen für Zündstoff bei den Triathleten. Nun hat der ehemalige Telekom-Fahrer und jetzige Profi-Triathlet Kai Hundertmarck seine Teilnahme am Ironman in Frankfurt am 1. Juli abgesagt. Als Grund nannte der 38 Jahre alte Eppsteiner seine Verärgerung über Veranstalter Kurt Denk. "Er hat mich negativ mit der Doping-Problematik im Radsport in Verbindung gebracht. Deshalb werde ich nicht starten", sagte Hundertmarck der Bild-Zeitung.

Nach der Geständnis-Welle im deutschen Radsport war Denk im Kampf gegen Doping jüngst in die Offensive gegangen. Der Chef des Frankfurter Ironman hatte von den 35 teilnehmenden Ironman-Profis eidesstattliche Erklärungen gefordert, in denen die Sportler versichern, noch nie gegen die Richtlinien der nationalen und internationalen Anti-Doping-Agentur verstoßen zu haben. In diesem Zusammenhang hatte Denk gesagt, er sei gespannt, ob auch Hundertmarck die Erklärung unterschreibe.

Hundertmarck hat das Schriftstück nach eigenen Angaben unterzeichnet, wird aber trotzdem bei seinem Heimrennen am 1. Juli nicht an den Start gehen. "Ich gehen davon aus, dass ich mit der eidesstattlichen Versicherung alle Fragen beantwortet habe, die Herr Denk in der Vergangenheit in Bezug auf meine Person und mein Verhalten in der aktuellen Doping-Diskussion aufgeworfen hat", sagte Hundertmarck.

© SID

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