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Ullrich: „Ich gebe nicht auf“ Armstrong zertrümmert die Konkurrenz

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Auf dem ersten der zwei Anstiege der ersten Kategorie herrschte zwischen den Favoriten noch so etwas wie ein Stillhalteabkommen. Allerdings reichte schon das dort angeschlagene Tempo auf den Cormet- de-Roselend, um Voigt in Schwierigkeiten zu bringen. Außerdem musste der Spanier Iban Mayo, eigentlich als kletterstark bekannt, abreißen lassen. Auf der Abfahrt des 1967 Meter hohen Berges stürzte Armstrong-Helfer Jaroslaw Popowitsch. Doch der Gewinner der Katalonien-Rundfahrt verletzte sich nicht und schloss nach kurzer Zeit zu seinem Chef auf und wurde im trubulenten Finale zu seiner letzten großen Stütze. Im Ziel hatte Voigt über 15 Minuten verloren.

Die übrigen Discovery-Fahrer funktionierten dagegen nach der rätselhaften, kollektiven Schwäche am vergangenen Samstag wieder wie ein Schweizer Uhrwerk. Auf dem ersten Anstieg und der Ebene Richtung Schlussanstieg in die Skistation Courchevel bestimmte das US-Team, wegen seiner Trikotfarben und Geschwindigkeit "Blue Train" genannt, das Geschehen. Auf dem Flachstück hatte sich auch wieder Popowitsch eingereiht. Das Armstrong-Team stellte die Ausreißer, von denen der Ansbacher Jörg Jaksche als Letzter passen musste, in der Mitte des letzten Aufstiegs fast im Alleingang.

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Vor dem Start wurde der erste Fahrer dieser Tour wegen erhöhter Hämatokritwerte seines Blutes ausgeschlossen. Jewgeni Petrow, 27- jähriger Profi vom italienischen Lampre-Team, war bei einer Kontrolle am Morgen auffällig geworden. Mit ihm zusammen waren 33 Fahrer aus vier Mannschaften getestet worden, darunter auch die Spitzen-Teams Discovery Channel und CSC. Nach dem Tourstart mussten sich bisher insgesamt 129 Profis Blutkontrollen unterziehen. Armstrong wurde schon zwei Mal getestet.

Ullrich hatte an Courchevel eigentlich gute Erinnerungen. Im Jahr seines Sieges 1997 war er so stark, dass er dort den Etappensieg Richard Virenque schenken konnte. 2000 feierte in der französischen Skistation Marco Pantani, der im Februar 2004 verstarb, seinen letzten Tour-Etappensieg.

Am Mittwoch geht es beim Anstieg zum 2645 m hohen Col du Galibier zum diesjährigen Dach der Tour. Die zwölfte Etappe wird in Courchevel gestartet und endet nach 173 km in Briancon.

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