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Wintersport Olympia Alpenverein kritisiert Naturschutzring

Der Deutsche Alpenverband hat der Bewerbungsgesellschaft "München 2018" den Rücken gestärkt und den Ausstieg des Naturschutzrings aus der Fachkommission Umwelt kritisiert.
Zum Bewerbungskonzept von

Zum Bewerbungskonzept von "München 2018" gehören auch 18 Umwelt-Leitlinien . Foto: SID Images/AFP/

(Foto: SID)

Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat den Ausstieg des Deutschen Naturschutzrings (DNR) aus der Fachkommission Umwelt der Münchner Olympiabewerbung kritisiert. "Wir können das nur als politisches Spiel abtun", sagte DAV-Hauptgeschäftsführer Thomas Urban am Montag in München und bestätigte der Bewerbungsgesellschaft "München 2018", sie leiste mit Blick auf die Umwelt "sehr gute Arbeit". "Wir können nicht nachvollziehen, wenn Kritiker die Projekte als heiße Luft darstellen", sagte Urban.

Der DNR hatte sich Mitte September aus der Fachkommission Umwelt der Bewerbung zurückgezogen. "Die Visionen von umweltverträglichen Olympischen Winterspielen sind gescheitert", hieß es in einer Mitteilung des DNR, der 96 Natur- und Umweltschutz-Organisationen als Dachverband vertritt, darunter auch den DAV. Urban zeigte Unverständnis für diesen Schritt und betonte: "Es wurde sehr viel bewirkt, wir können ein positives Fazit ziehen."

18 verbindliche Leitlinien für Umwelt und Nachhaltigkeit

Nach Ansicht des DAV ist eine Belastung der Natur durch Olymische Spiele gegeben, im Falle von "München 2018" sei sie aber "außerordentlich gering", sagte Urban, der betonte, er halte es für den besseren Weg, "konstruktiv" mit der Bewerbungs-Gesellschaft zusammenzuarbeiten als lediglich von außen Kritik zu üben. Die 18 Leitlinien des Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzepts würden in das Bewerbungsbuch aufgenommen, "sie sind damit verbindlich", betonte Urban, "und sie sind auch finanziert".

Seit Freitag steht die Finanzierung für das Olympia-Umweltkonzept. Der Etat umfasst 100,5 Mill. Euro, 50,5 Mill. Euro davon wird alleine die Stadt München übernehmen.

© SID

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