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Wintersport WM FIS sperrt vorübergehend weitere Athleten

Die Zahl der Schutzsperren bei der Nordischen Ski-WM in Sapporo ist auf neun gestiegen. Die FIS sperrte Jewgeni Dementjew, Nikolai Pankratow und Jack Mae wegen zu hoher Hämoglobin-Werte für fünf Tage.

Weitere Schutzsperren bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Sapporo: Wegen zu hoher Blutwerte hat der internationale Ski-Verband FIS Olympiasieger Jewgeni Dementjew und Nikolai Pankratow (beide Russland) sowie Ex-Vizweltmeister Jack Mae (Estland) mit einer Schutzsperre von fünf Tagen belegt. Bei den Athleten wurde ein Hämoglobinwert über der Grenze von 17,0 gemessen. Damit steigt die Zahl der Schutzsperren bei dieser WM auf insgesamt neun. Ein hoher Hämoglobinwert kann, aber muss kein Hinweis auf Blutdoping sein.

Vor dem prominenten Trio, dass damit als Konkurrent von Goldkandidat Tobias Angerer beim 30km-Jagdrennen am Samstag ausfällt, waren bereits der Weißrusse Sergej Dolidowitsch, der Schweizer Reto Burgermeister der kroatische Langläufer Alen Abramovic sowie die Nordisch-Kombinierten Konstantin Woronin, Dmitri Matwejew (beide Russland) sowie Jochen Strobl (Italien) gesperrt worden. Bei allen neun gesperrten Läufern wurden Dopingtests veranlasst, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen.

"Können den Krieg gegen Doping nicht gewinnen, aber die meisten Schlachten"

Bei den Olympischen Spielen von Turin war unter anderem Evi Sachenbacher-Stehle mit einer Schutzsperre belegt worden, ihr Dopingtest danach war wie die von allen anderen elf mit Schutzsperren belegten Läufern negativ. Bei der WM hat der Internationale Skiverband FIS mit insgesamt 450 Bluttests eines der größten Antidopingtest-Programme der Geschichte gestartet."Wir können den Krieg gegen Doping nicht gewinnen, wohl aber die meisten Schlachten. Ich fürchte, dass es neue Skandale geben wird", hatte Gianfranco Kasper als Präsident des Internationalen Skiverbandes FIS vor WM-Beginn erklärt.

© SID

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