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Wolfshohl bezeichnet T-Mobile als "stümperhaft"

Herbe Kritik musste das T-Mobile-Team in den letzten Tour-Tagen einstecken. Nun schlägt auch Ex-Star Rolf Wolfshohl in die gleiche Kerbe und kritisiert die Teamleitung als "stümperhaft".
Schlechter Tour-Start für T-Mobile Quelle: SID

Schlechter Tour-Start für T-Mobile

(Foto: SID)

Rolf Wolfshohl tritt in die gleiche Pedale wie einen Tag zuvor Rudi Altig, der Jan Ullrichs Vorstellung bei der Tour de France harsch kritisiert hatte. In einem Interview bezeichnete der ehemalige Profi aus Köln die Arbeit der T-Mobile-Führung als "stümperhaft".

"Die Verantwortlichen bei T-Mobile setzen Jan keine Maßstäbe. Jan muss mehr an die Kandare genommen werden. Ein Beispiel sind die großen Gänge, die er immer fährt. Und oft ist er damit auch gegen Armstrong auf die Nase gefallen", sagte der frühere Cross-Weltmeister und lastete sowohl Ullrichs Unfall vor dem Tour-Start als auch die schwache Leistung des ehemaligen Tour-Siegers im Einzelzeitfahren der Teamleitung an.

Wolfshohl kritisiert das Training im offenen Straßenverkehr, vor allem aber die Setzliste für das Zeitfahren. "Wie kann man Ullrich als vorletzten Fahrer vor Armstrong fahren lassen? So hat man ihn der Lächerlichkeit preisgegeben und ihm einen Schock versetzt, als der Amerikaner ihn überholte. An dieser Stelle hätte man Andreas Klöden fahren lassen und Ullrich eher ins Rennen schicken sollen", sagte der zweimalige Tour-Etappensieger.

"Schleifer" als Teamchef geeigneter

Auch Ullrich-Intimus Rudy Pevenage kommt bei Wolfshohl nicht ungeschoren davon: "Er lässt Jan zu sehr an der langen Leine, lässt ihm zu viele Freiheiten. Dadurch schindet er sich nicht genug, nimmt den bequemen Weg. So kann man einen Lance Armstrong nicht bezwingen. Ein Athlet muss bis an die Grenze gehen. Jan hätte einen autoritären Teamchef wie Bjarne Riis benötigt".

Vor allem bemängelt Wolfshohl die Tour-Vorbereitung Ullrichs: "Er trainiert und trainiert. Aber er benötigt dagegen im Vorfeld harte Rennen, um in Höchstform zu kommen. Nur im Wettkampf bekommt man Tempohärte. Da nutzt es wenig, in der Toskana herumzuradeln. Wenn es nicht gut geht, lässt man doch schnell mal einen Tritt aus."

© SID

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