Der Wert der WM-Teams Geld schießt Tore

Die Deutschen gehören zu den Topfavoriten der Weltmeisterschaft in Brasilien. In Normalform ist das Viertelfinale drin – mindestens. Dieser Tipp ist keine Hexerei, sondern orientiert sich streng am Marktwert der Spieler.
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Fußballfans auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin: Das nächste Fußballfest ist die Weltmeisterschaft in Brasilien - ab Mitte Juni. Quelle: dpa

Fußballfans auf der Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin: Das nächste Fußballfest ist die Weltmeisterschaft in Brasilien - ab Mitte Juni.

(Foto: dpa)

DüsseldorfGeld trägt ungeheuer viel dazu bei, dass im Fußball Tore fallen und Spiele entschieden werden. Das wird auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien wieder so sein. Am Ende werden daher wohl jene Teams triumphieren, die in der Summe die besten und gleichzeitig wertvollsten Einzelkönner im Kader haben. Dieses einfache Prinzip funktioniert zwar nicht immer, doch häufiger als viele denken.

Jüngstes Beispiel für die Macht des Geldes im Fußball war das Endspiel der Champions League in Lissabon. Mit Real Madrid gewann das Team, das die teuersten und wertvollsten Spieler auf dem Platz hatte. Der Marktwert des königlichen Kaders überstieg jenen von Atlético um etwa das Doppelte: 588 Millionen Euro gegenüber 282 Millionen Euro. Wirkt da das 4:1 für Real nicht angemessen?

Auch in der abgelaufenen Bundesligasaison stimmen Ergebnis und Marktwerte der jeweiligen Kader überraschend gut überein. Die Platzierung der ersten sechs Mannschaften – Bayern, BVB, Schalke, Leverkusen, Wolfsburg und Gladbach – entspricht in dieser Reihenfolge auch dem geschätzten Wert dieser Mannschaften.


Bemerkenswert ist überdies: Der Marktwert des Meisterkaders aus Bayern ist um mehr als 200 Millionen Euro höher als jener des Liga-Zweiten Dortmund: 534 Millionen Euro gegenüber 323 Millionen Euro. Dies erklärt dann zum Teil auch den gewaltigen Vorsprung, den die Bayern am Ende der Saison hatten: 19 Punkte gegenüber dem Zweiten und 26 Punkte gegenüber dem Dritten.

Übertragen auf die Weltmeisterschaft in Brasilien bedeutet dies: Teams mit unbekannten Spielern aus schwächeren Ligen haben keine Chance auf den Titel. Am Ende machen es wohl die sogenannten Großen unter sich aus. Das sind jene Teams, deren Spieler in den Topligen Europas spielen und die daher einen entsprechend hohen Wert in der Welt des Fußballs besitzen.

Und wer wird das sein? Mit dem WM-Rechner von Handelsblatt Online können Fans das in einer halben Stunde ausrechnen - von der Vorrunde bis zum Endspiel. Sie müssen nur immer jene Teams bevorzugen, deren Spieler wertvoller sind. Schließlich zählt die Mannschaft und nicht der Einzelkönner. Wer bei dieser WM-Prognose – orientiert an der Macht des Geldes im Fußball - vorne liegt, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

Brasilien und Spanien kommen mühelos weiter
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