Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach Foul an Neymar Morddrohungen gegen Zúñiga

Nach einem Foul ist die WM für Brasiliens Neymar zu Ende. Dem Kolumbianer Zúñiga, der die Verletzung verschuldet hat, schlägt im Netz ein „Shitstorm“ entgegen. Die Hasstiraden reichen von Beleidigungen bis Morddrohungen.
Kommentieren
Camilo Zuniga war Neymar mit dem Knie in den Rücken gesprungen, so dass der brasilianische Stürmer mit einem Wirbelbruch ausgewechselt werden musste. Quelle: Reuters

Camilo Zuniga war Neymar mit dem Knie in den Rücken gesprungen, so dass der brasilianische Stürmer mit einem Wirbelbruch ausgewechselt werden musste.

(Foto: Reuters)

Berlin Kolumbiens Verteidiger Juan Zúñiga schlägt nach seinem heftigen Foul an Brasiliens Topstar Neymar im Internet heftige Wut aus dem Gastgeberland entgegen. „Ganz egal, welches Team du unterstützt - du hasst diesen Typen, weil er Neymars Weltmeisterschaft beendet hat“, stand unter einem Bild Zúñigas, das sich über Twitter verbreitete. Der 28-Jährige war Neymar im Viertelfinale am Freitag mit dem Knie in den Rücken gesprungen, so dass der brasilianische Stürmer mit einem Wirbelbruch ausgewechselt werden musste. Die WM ist für Neymar damit zu Ende.

Unzählige Nutzer - zum großen Teil aus Brasilien - machten ihrer Wut auf den Kolumbianer unter dem Twitter-Hashtag #Zuniga und auch auf einer Facebook-Seite unter Zúñigas Namen und mit seinem Foto mit teils heftigen Verwünschungen oder gar Morddrohungen Luft. Manche sprachen von einem „Attentat auf Neymar“. Für Verwunderung sorgte, dass das Foul nicht einmal mit einer Gelben Karte geahndet wurde. Allerdings erhielt er auch Zuspruch.

„Die Seleção wird ihr Blut für Neymar geben“
Dilma Rousseff
1 von 11

Dilma Rousseff (Brasiliens Staatspräsidentin)

„Wie alle Brasilianer bin ich solidarisch mit Neymar. Sei stark, Neymar. Jetzt ist die Stunde gekommen, sich um die Seleção von Felipão und Parreira zu vereinigen. Auf geht's, Brasilien.“

(Foto: ap)
491924457
2 von 11

Thiago Silva (Brasiliens Kapitän, im Halbfinale gesperrt)

„Mein Freund, mein junger Bruder. Diese WM wird für dich sein. Man hat dir den Traum genommen, ein Halbfinale und ein WM-Finale in deinem Land zu spielen. Aber du kannst dir sicher sein, dass sie dir deinen Titel, unseren Titel nicht nehmen werden.“

(Foto: AFP)
491924457
3 von 11

Julio Cesar (Brasiliens Torhüter)

„Jetzt, da wir wissen, dass er raus ist, herrscht eine große Trauer. Jeder weiß, wie er hier brillieren wollte und wie sehr er dem brasilianischen Volk Freude schenken wollte. Wir sind sehr traurig. Es ist schwer, Worte zu finden. Ich kann es nicht fassen, dass er am Dienstag nicht spielen wird. Wenn ich könnte, würde ich ihn jetzt in den Arm nehmen.“

(Foto: AFP)
491924457
4 von 11

David Luiz (Brasilien)

„Er ist ein Idol für ganz Brasilien. Ich hoffe, dass Gott Neymar, seiner Familie und der ganzen Seleção Trost schenken kann. Jetzt müssen wir für Neymar spielen, für Thiago Silva und mehr als zuvor Krieger sein.“

(Foto: AFP)
491924457
5 von 11

Juan Zuniga (Kolumbiens Verteidiger, der Neymar gefoult hatte)

„Es war eine normale Aktion. Ich hatte nie vor, ihn zu verletzen. Wenn ich auf dem Feld bin, tue ich alles, um mein Land und das Trikot zu verteidigen – aber ohne die Absicht, einen Gegner zu verletzen. Beide Teams wollten gewinnen, es wurde etwas hitzig, das ist normal.“

(Foto: AFP)
Argentina's Messi looks at the ball during a team training session at the national stadium in Brasilia
6 von 11

Lionel Messi (Argentinien)

„Werd' schnell gesund mein Freund.“

(Foto: Reuters)
huGO-BildID: 37722636 German national soccer player Lukas Podolski gestures during a training session in Santo Andre near Porto Seguro, Brazil, Monda
7 von 11

Lukas Podolski (Deutschland)

„Glücklich über unseren Sieg, kann das Duell mit Brasilien gar nicht abwarten, traurig wegen Neymar. Hoffe, dir geht es schnell besser.“

(Foto: ap)

Zúñiga selbst hatte sich nach dem Spiel für das Einsteigen gegen Neymar gerechtfertigt. „Als ich da reingegangen bin, habe ich an nichts Böses gedacht. Ich hoffe, dass er sich mit Gottes Hilfe wieder erholt“, sagte Zúñiga.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Nach Foul an Neymar: Morddrohungen gegen Zúñiga"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote