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Viertelfinale gegen Frankreich Algeriens großer Bruder ist jetzt Favorit

Geschlaucht und erleichtert sind die deutschen Nationalspieler zurück ins Campo Bahia gekehrt. Jetzt ist Reha angesagt. Teammanager Bierhoff stapelt mit Blick auf das Viertelfinale tief: „Frankreich ist Favorit“.
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Deutschland kämpft sich ins Viertelfinale

Porto AlegreAuf dem dreistündigen Rückflug zurück ins deutsche WM-Basiscamp nach Porto Segura wollten sich die WM-Viertelfinalisten um den überragenden Manuel Neuer mit dem nächsten Gegner Frankreich noch nicht all zu viel beschäftigen.

Zu sehr steckte noch das schwer erkämpfte und glückliche 2:1 gegen Algerien in Köpfen und Beinen. Wichtig und entscheidend ist, dass man weiterkommt“, betonte Bundestrainer Joachim Löw, der sich zunächst nicht weiter mit den großen Probleme seines Teams in den 120 Achtelfinal-Minuten gegen den krassen Außenseiter Algerien beschäftigen wollte.

Zu viel Enttäuschung über die Zitterpartie von Porto Alegre mit den später Toren von André Schürrle (92. Minute) und Mesut Özil (119.) ließ Löw nicht zu. „Soll ich jetzt nach dem Weiterkommen unter die letzten Acht stark enttäuscht sein?", sagte er.

Und weiter: Wäre das angebracht? Wir haben natürlich gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt haben. Aber solche Spiele gibt es bei jedem Turnier, in denen man den unbedingten Willen haben muss, in die nächste Runde zu kommen“, sagte der Bundestrainer.

Und Per Mertesacker, Abwehrchef der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterstrich: „Wir sind unter den letzten Acht und das ist heute alles, was zählt.“ „Solche Spiele müssen manchmal sein, wenn man nach ganz oben kommen möchte“, meinte Torwartcoach Andreas Köpke, der 1996 in England als Aktiver am EM-Triumph und damit auch am letzten deutschen Titelgewinn beteiligt war.

Dennoch sieht Oliver Bierhoff, der damalige Golden-Goal-Schütze im Finale gegen Tschechien, das aktuelle deutsche Team in Brasilien vor dem Viertelfinale am Freitag in Rio de Janeiro nicht in der Pole Position: „Im Moment kann man eher Frankreich in der Favoritenrolle sehen.“

„Die stabilste Mannschaft im Turnier“
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