Steueraffäre Hoeneß hofft auf „gutes Ende"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat sein Schweigen beendet und erklärt, er glaube an einen versöhnlichen Ausgang seiner Steueraffäre. Ob er weiter Aufsichtsratschef bleibe, entscheide sich wohl in in Kürze.
24.07.2013 - 19:01 Uhr 13 Kommentare
Gibt sich zuversichtlich: Uli Hoeneß Quelle: SID

Gibt sich zuversichtlich: Uli Hoeneß

(Foto: SID)

München Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß glaubt an einen für ihn versöhnlichen Ausgang seiner Steueraffäre. „Ich bin relativ zuversichtlich, dass es ein relativ gutes Ende nehmen wird", sagte der 61-Jährige vor dem Spiel um den „Uli-Hoeneß-Cup“ gegen den FC Barcelona im ZDF.

Ob er weiter Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender bleiben wird, werde sich „sicher in den nächsten zwei oder drei Monaten entscheiden", sagte Hoeneß, der zuletzt wochenlang geschwiegen hatte: „Ich werde in aller Ruhe abwarten, wie die Steuerangelegenheit zu Ende geht, dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Im Moment kann ich es noch nicht abschließend sagen." In den vergangenen Wochen habe er aber „unheimlich viel Zustimmung bekommen, vor allem von den Fans, aber auch vom Aufsichtsrat".

Hoeneß hatte Anfang dieses Jahres beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Der Spiegel hatte zuletzt berichtet, die Staatsanwaltschaft München II wolle zwei Jahre Haft auf Bewährung beantragen, zudem soll Hoeneß eine Geldstrafe von 720 Tagessätzen zahlen. Das mögliche Urteil könne nach dem Bericht des Nachrichtenmagazins deshalb so milde ausfallen, weil ein Großteil von Hoeneß' rund 3,2 Millionen Euro Steuerschulden angeblich bereits verjährt ist.

Hoeneß sprach sich im TV außerdem gegen zu viel Rotation bei Bayern München aus. Auf die Frage, ob er wie Sportvorstand Matthias Sammer davon ausgehe, dass es „keine Stammelf" mehr gebe, antwortete der Präsident im ZDF: „Das sehe ich nicht so. Eingespielt sein ist auch eine Macht. Ich bin der Meinung, dass sieben oder acht Spieler regelmäßig spielen werden. Wenn du jedes Mal fünf oder sechs Spieler austauschst, wird es sehr schwierig." Sammer hatte mit Blick auf den großen und prominent besetzten Kader im kicker erklärt: „Die Zeiten einer Stammelf sind vorbei. Unser Trainer wird es so handhaben, dass jeder auf genügend Einsätze kommt."

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    An einen Alleingang seiner Bayern glaubt Hoeneß derweil nicht. „Wir werden sicher eine sehr gute Mannschaft haben, aber das wird sicher eine spannende Saison", erklärte er und bezeichnete Borussia Dortmund „sicher wieder als Hauptkonkurrenten".

    Lob hatte der von einer Steueraffäre belastete Hoeneß für den neuen Trainer Pep Guardiola. „Wir haben mit ihm den vielleicht weltbesten Trainer verpflichten können", erklärte der 61-Jährige: ¨Er bringt Schwung rein, er ist sehr akribisch, wie Jupp Heynckes es auch war. Er ist sehr offen, sehr neugierig, er wird vielleicht aus dem ein oder anderen Spieler noch mehr rauskitzeln, auch wenn das nach so einer Saison schwierig ist."

    Bislang klappt das recht gut: Auch sein neuntes Vorbereitungsspiel unter Trainer Pep Guardiola gewann der FC Bayern. Im Spiel um den „Uli-Hoeneß-Cup“ besiegte der Triple-Gewinner den FC Barcelona mit 2:0 (1:0). Die Treffer für die überlegenen Münchner erzielten Philipp Lahm (14.) und Mario Mandzukic (87.). Guardiolas früherer Klub war allerdings mit Ausnahme von Weltfußballer Lionel Messi ohne seine großen Stars angetreten. Zur zweiten Halbzeit tauschte Assistenztrainer Jordi Roura außerdem die komplette Mannschaft aus.

    • sid
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    • Gab es zu viel Schnaps oder mehr der Sonnenstich?

    • Tja, weder die Bayern noch Deutschland werden Hoeneß chassen, denn mit ihm und seinen vielfältigen Tricks ginge die (obersexistische) deutsche Fußballlandschaft unter.
      Und ohne den Fußball kämen die Männer möglicherweise auf den Trichter, selber zu denken, das ist hier, ich spreche aus Erfahrung, hochgradig unerwünscht.
      Weiter so, Deutschland, bald sind dann alle internationalen Unternehmen weg (siehe SAP), dann gibts nur noch VW und die Profilerliga!!!
      Ach, und bitte nicht vergessen, alle Prostituierten, die, weil sie ja ihre Zuhälter finanzieren müssen, ihre Steuer i. H. v. 2500€ (kann ja nur geschätzter Wert sein!) nicht bezahlt haben, bzw. Treffender nicht zählen können, mit einem Tagessatz von 5€ in den Knast zu sperren. So bleiben die Sch..mpen gefügig -Ironie Off.

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Da hilft nur eine Anzeige vor dem europäischen Gerichtshof, gegen Blessing, den deutschen Staat als Kontrollorgan, sowie BAFIN, etc..
      Eine Anzeige in der BRD bewirkt nichts, denn hier verbiegen sich alle, Politik, Justiz, Kontrollorgane schlimmer als jede Nutte.

      Lieben ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

      Reset der deutschen Justiz, der Bankenpolitik und sonstige Ungerechtigkeiten gegen die Bürger.

    • Die Selbstinszenierung der Bayern nimmt kein Ende:
      "Uli Hoeneß-Cup"
      "Franz-Beckenbauer-Stiftung"
      "Camp-Beckenbauer"*
      "Karl-Heinz-Rummenigge-Rolex-Cup"

      * die Großen des Fussballs wie Blatter usw. treffen sich regelmäßig in Kitzbühel und diskutieren vor der Kamera die Zukunft des Sports... lol

      Alle Veranstaltungen vollgepackt und vollgepflastert mit Werbung. Volksverarschung und Volksverdummung aus München. Peinlich, peinlich, peinlich - und die öffentlich rechtlichen Anstalten übertragen live und kriechen diesen Lumpen und Kriminellen auch noch in den Ar... Zum Kotzen!

    • Der öffentliche Sender ZDF überträgt von dem Steuerhinterzieher Uli Hoeneß, den sogenannten Uli- Hoenß- Cup FC Bayern München gegen FC Barcelona
      Aus der Steuerhinterziehung sollen angeblich 3,2 Millionen € verjährt sein.Was sich für Hoeneß strafmildernd auswirken soll.Somit kann Hoeneß die 3,2 Millionen € aus der Steuerhinterziehung dafür verwenden die Kosten für die Veranstaltung zu bezahlen.(Uli- Hoeneß-Cup)Somit wurde aus dem Steuerhinterzieher Hoeneß der Wohltäter Hoeneß und hofft auf ,,gutes Ende"

    • Auch ich bin für einen versöhnlichen Kompromiß:

      Auf schweren Betrug stehen bis zu 10 Jahre Haft.

      Lassen wir es also mit 5 Jahren gut sein...

    • hier scheinen einige echt witzig drauf zu sein. Selbst für weniger prominente, wie z.b. unsere kulturbereicherer gilt das gesetz doch schon nicht mehr. Warum seollte es dann für UH gelten?

    • Der Ausgang seines Prozesses könnte die Steuermoral unseres Landes hin beeinflussen. So wächst dann auch europäischer Ebene die Korruption wie in Griechenland auch in Deutschland.
      Traurig!

    • keine angst, der wird bald mit unserem bundesfinazminister und Mutti in der loge sitzen und werden gemeinsam übers volk witze machen.

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