Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Airbus vs. Boeing Order-Boom bringt Flugzeugfabriken an ihre Grenzen

Alle sechseinhalb Stunden ein neues Flugzeug – wenn die Flugzeugbauer die Flut an Bestellungen abarbeiten wollen, müssen sie ordentlich zulegen. Denn nur wer pünktlich liefert, kann sich gegen die Konkurrenz durchsetzen.
13.06.2015 - 14:55 Uhr Kommentieren
Flugzeuge wie der A320 sind derzeit besonders gefragt. Quelle: dpa
Airbus A320neo

Flugzeuge wie der A320 sind derzeit besonders gefragt.

(Foto: dpa)

Paris Prall gefüllte Orderbücher stellen Flugzeugbauer wie Airbus und Boeing bei der Produktion vor immer größere Herausforderungen. In den vergangenen Jahren hat das Geschäft derartig geboomt, dass die Industrie in nächster Zeit eine Bestellungsliste von 12.000 Maschinen abarbeiten muss. Dies seien Größenordnungen, bei denen alle sechseinhalb Stunden ein Schmalrumpfflugzeug wie der A320 gebaut werden muss, sagte der bei Airbus für das operative Geschäft zuständige Manager Tom Williams im Vorfeld der Luftfahrtmesse bei Paris. „Dieser Taktschlag und diese Intensität sind sehr anspruchsvoll.“

Von Montag an dürfte deshalb bei der Schau in Le Bourget ein anderer Wind wehen als sonst: Produktionskapazitäten rücken ins Blickfeld, während etwas weniger milliardenschwere Aufträge zu erwarten sind. Vor allem die beiden Erzrivalen Airbus und Boeing buhlen traditionell darum, wer bei Neubestellungen die Nase vorn hat. Doch dieses Jahr rechnen Experten damit, dass die Fähigkeit zur pünktlichen Lieferung verstärkt zum Konkurrenzfaktor wird.

In den vergangenen Jahren hatten niedrige Zinsen und zunächst noch hohe Ölpreise zu einem Order-Boom geführt, weil viele Fluggesellschaften über günstige Kredite massiv in neue kerosinsparende Maschinen investierten. Das Volumen der Bestellungen, die die Industrie noch abarbeiten muss, beläuft sich auf 1,8 Billionen Dollar. Viele Experten gehen aber davon aus, dass die Flut an Bestellungen nun langsam abebbt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    0 Kommentare zu "Airbus vs. Boeing: Order-Boom bringt Flugzeugfabriken an ihre Grenzen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%