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Sparprogramm „Score“-Meldung rüttelt Lufthansa kräftig durch

Die Ziele des Sparprogramms „Score“ werden nicht erreicht: Ein Bericht über einen geringeren Jahresgewinn rüttelt die Lufthansa-Aktie durch. Die Airline dementiert – obwohl das Sparprogramm nicht so erfolgreich ist.
15.06.2015 Update: 16.06.2015 - 09:51 Uhr Kommentieren
Ein Airbus 380-800 der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa: Das Sparprogramm der deutschen Airline hat seine Ziele verfehlt. Quelle: dapd
Flugzeug der Lufthansa

Ein Airbus 380-800 der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa: Das Sparprogramm der deutschen Airline hat seine Ziele verfehlt.

(Foto: dapd)

Frankfurt Die Lufthansa bekräftigt ihr bisheriges Gewinn-Jahresziel. Der Konzern erwarte für dieses Jahr wie gehabt mindestens 1,5 Milliarden Euro operativen Gewinn, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Dienstag. Die Lufthansa-Aktie grenzte daraufhin ihre Verluste ein.

Zuvor hatte es in einem Medienbericht geheißen, dass die Lufthansa die im Sparprogramm „Score“ angepeilten Ziele nicht erreichen werde. Die Tatsache, dass „Score“ nicht die erwarten Ergebnisse bringen werde, sei bereits seit langem bekannt, sagte der Sprecher.

Wegen starker „Gegenläufer“ etwa bei Treibstoffpreisen und Ticketerlösen werde man das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2015 voraussichtlich um rund 800 Millionen Euro statt der vorgesehenen 1,5 Milliarden Euro steigern, hatte dagegen zuvor Projektmanager Jörg Beißel in der Lufthansa-Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“ berichtet.

Von über 7500 aufgesetzten Projekten seien fast 6000 abgeschlossen und hätten eine Brutto-Sparwirkung von rund 3,6 Milliarden Euro gebracht. Das zum Jahresende 2015 auslaufende Sparprogramm war vom vorigen Lufthansa-Chef Christoph Franz gestartet worden und sollte sämtliche Prozesse im gesamten Konzern auf den Prüfstand stellen. So wird unter anderem die Zahl der verschiedenen Flugzeugtypen im Konzern reduziert und das Kerosin für alle Fluggesellschaften gemeinsam beschafft. Mit dem Programm war auch der Abbau von 3500 Jobs verbunden.

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    Die Konzernstrategen rechnen mit weiteren harten Kostenbelastungen in dem erlösschwachen Airline-Geschäft. Pro Jahr sei mit rund 700 Millionen Euro zusätzlichen Kosten für Gebühren, Löhne und Material zu rechnen, betonte Beißel. Dies müsse ausgeglichen werden, nur um das Ergebnis zu halten.

    • dpa
    • rtr
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