Bundesnetzagentur Deutsche bauen weniger Solaranlagen

Die Zahl der neugebauten Solaranlagen hat sich 2013 halbiert. Damit befand sich der Zubau innerhalb der gesetzlich gewünschten Marke. Grund dafür ist auch die EEG-Reform.
03.02.2014 - 16:11 Uhr 14 Kommentare
In Deutschland wurden 2013 nur noch halb so viele Solaranlagen installiert wie im Jahr zuvor. Quelle: obs

In Deutschland wurden 2013 nur noch halb so viele Solaranlagen installiert wie im Jahr zuvor.

(Foto: obs)

Bonn Der Neubau von Photovoltaik-Anlagen ist vergangenen Jahr in Deutschland drastisch zurückgegangen. Wie die Bundesnetzagentur am Freitag mitteilte, wurden 2013 Solaranlagen mit einer Leistung von 3300 Megawatt installiert. Das waren 57 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Damit habe sich der Zubau erstmals seit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) innerhalb des gesetzlich festgelegten Korridors von 2500 bis 3500 Megawatt bewegt. Im Jahr 2012 waren noch Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 7600 Megawatt neu ans Netz gekommen. Allerdings hatte es mit Blick auf die Reform des EEG eine Art Sonderkonjunktur gegeben. Die Anlagenbetreiber wollten sich so noch höhere Fördermittel sichern.

Von Februar bis April dieses Jahres werde die Einspeisevergütung nun pro Monat um ein Prozent sinken, hieß es weiter. Gesetzlich ist eine weitere Absenkung vorgesehen, wenn der Zubau oberhalb des festgelegten Korridors liegt. Die Bundesnetzagentur ist zuständig für die Registrierung der geförderten Solaranlagen und ermittelt die Einspeisevergütungen.

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