PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)Lange wurden sie als Heilsbringer für die Energiewende gepriesen. Inzwischen ist klar: Solange Elektroautos nicht massenhaft verbreitet sind, lohnt sich der Einsatz intelligenter Stromzähler für Haushalte nicht.

Kommentare

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  • So einfach ist das wohl auch nicht mit den smart.Metern.

    Fehlende smarte Haushaltsgeräte, Anwendungsprobleme und Hacking-Gefahr als Stichworte:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energiewende-intelligente-stromzaehler-kommen-zu-spaet-a-993021.html

    Psst, es gibt auch noch diese Gefahr:

    Am Ende gewinnen diese smarten Haushaltsgeräte noch ein eigenes Bewusstsein, verbünden sich gegen die Menschheigt und es kommt zur "Rebellion der Maschinen".

    Nur der T1000 kann uns dann noch aus unserer Not erretten.

    :-D

  • Zitat:
    " In der Marktwirtschaft wird die Nachfrage über den Preis geregelt. Warum soll das beim Strommarkt nicht möglich sein?"

    Zu süss!

  • das ist DIE Frage! warum kann der Endkunde keinen günstigen Öko-Überstrom kaufen?
    siehe Nachtspeicheröfen mit "intelligentem", einfachem und billigstem Signal zu Nachtstromtarifen.
    nein, bei uns muß der Endkunde ausländische Großabnehmer subventionieren!

    wie schnell würde wohl jeder einen kleinen Speicher zuhause haben? Netzstabilisierung nebenbei, ohne PSW Wahnsinn und Monopolisten.

  • Das gezeigte Gerät kommt mir bekannt vor. Als Betreiber einer Photovoltaikanlage mit Eigenverbrauch habe ich einen solchen Smartmeter erhalten.

    Damit kann der Stromverbrauch, die eingespeiste Strommenge und der zugehörige Eigenverbrauch abgeglichen werden. Daraus ergibt sich dann die Vergütung für die eigespeiste Strommenge und (bei meiner Anlage aus 2011) die selbst verbrauchte Strommenge.

    Ich denke, das es kein "Adieu" sein wird, sondern ein "Auf Wiedersehen". Sobald die Technik soweit ist, dass eine angebotsabhängige Preisbildung möglich ist, werden die Smartmeter wieder auf der Tagesordnung stehen.

    Es ist für die Allgemeinheit nur von Vorteil, wenn der volatile Strom aus Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen dann verbraucht wird, wenn er in großen Mengen zur Verfügung steht. Es spart Speicher und es reduziert den Verbrauch Endlicher Energien. In der Marktwirtschaft wird die Nachfrage über den Preis geregelt. Warum soll das beim Strommarkt nicht möglich sein?

  • Wurde auch Zeit, dass dieser volkswirtschaftliche Schwachsinn einer Elektorlobby vom politischen Tisch kommt. Smart Meter bedeutet nichts anderes als die Verwaltung bzw. Zuteilung des Mangel an Strom (Erzeugungsmasse). Diese Smart Meter funktionieren nicht, da diese nur den Mangel und das Überangebot feststellen. Wird dann aus dem Mangel in Sekunden Bruchteile ein Überangeobt, dann hat dies keine Auswirkung auf die Preise, da Angebot und Nachfrage in sekunden von Bruchteilen sich verschieben werden.
    Das EEG und damit die Energiewende wird weiter die Strompreise treiben udn da kann ein Smartmeter nichts dagegen tun. Außer den Preisanstieg zu verschleiern (schön zu rechnen).

  • drum wurde auch mal ein Nachttarif für Nachtspeicheröfen gemacht???

  • "Smart Meter bedeutet nichts anderes als die Verwaltung bzw. Zuteilung des Mangel an Strom (Erzeugungsmasse)."
    Das war mir neu!
    In Italien und Schweden (die bereits 100% auf diese Geräte umgestellt haben) wird mit diesen der Stromverbrauch abgerechnet.
    Wenn die Vorteile der technik nur die Netzverteiler haben, sollen diese auch die Kosten tragen. Es waren in Italien wohl knapp 70€ pro Meßstelle.

  • Einmal eine gute Entscheidung!

    Denn:

    -Smartmeter verbrauchen (im Gegensatz zu herkömmlichen Zählern) selbst Strom (und das nicht zuwenig)

    - sie sind ein (! ->Duden. @HB: JA, ich bin ein "Trollus klugscheißerus" ;-) )weiterer Datenkrake, der zur Überwachung von Bürgen mißbraucht werden kann und wird (Stichwort: Anwesenheitskontrolle)

  • Es würde den Bürgern die Möglichkeit geben, Strom dann zu kaufen, wenn er billig ist. Beispielsweise, um seinen Heizungspuffer mit billigem (sogar mit negativem Preis!!) Strom aufzuheizen.

    Aber diese Gewinne will man natürlich den Konzernen lassen!