PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)3D-Drucker finden langsam ihren Weg in den Alltag. Vom Spielzeug bis zum ganzen Haus lässt sich prinzipiell alles mit ihnen produzieren. Auch Hersteller von Nahrungsmitteln haben ihre Chance gewittert.

Kommentare

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  • Ich persönlich kann mir vorstellen, dass die Technik, Dinge aus den Einzelteilen im chemischen Sinne herzustellen, eine große Zukunft hat.
    Dazu würden dann aber nicht mehr Zucker, Schokoladenpulver und Teigpatronen als Rohstoff benötigt werden, sondern nur noch die chemischen Elemente.
    Letztlich besteht ja alles aus denselben Teilen – ob Kohlenstoff, Sauerstoff, Zink, Wasserstoff, oder Terbium, um mal ein exotisches Beispiel zu nehmen, das ich mir aus Wikipedia rausgesucht habe. Nur eben in unterschiedlicher Zusammensetzung, und natürlich sind viele Dinge gar nicht enthalten.

    Auf diesem Wege bräuchten wir keinen Versandhandel mehr – der Hersteller würde einfach ein Musterexemplar herstellen, es chemisch analysieren lassen und alle, die es kaufen möchten, können es für eine gewisse Lizenzgebühr kaufen (genauso wie jede Windows-CD eigentlich dieselbe ist, denn die Daten sind dieselben, man muss eben ne Lizenz kaufen). Würde gewaltig CO2-Emissionen einsparen.
    Die Rohstoffe und das benötigte Gerät kauft man dann halt im Supermarkt, die müssten als einziges noch hin- und hertransportiert werden. Größere Gegenstände müssten in kleinen Stückchen ausgedruckt und dann einzeln zusammengesetzt werden.

    Kann auch gut sein, dass es ein Geruchsfernsehen gibt, das die Gerüche, die von der Kamera aufgenommen wurden, dann in minimal kleinen Mengen dann beim Zuschauer versprüht.

    Zukunftsmusik, 2050 vielleicht…

  • @Billhearts
    [...]
    Ein 3-D Drucker, der ihnen ein Essen auf den Teller zaubert ist eine ideologische Propaganda von physikalisch und technikfremden Abzockern!



    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wir sollten das Thema 3D-Druck nicht überbewerten, aber kritisch beobachten. Die "Billigdrucker" die es derzeit gibt erlauben noch keine sehr große Qualität - das hatten die Nadeldrucker in den 80er-90er Jahren auch noch nicht. Die Entwicklung geht aber weiter und die derzeit sehr teuren Industriegeräte werden in absehbarer Zeit auch für den Hausgebrauch bezahlbar sein. Zum Glück erfordert es aber trotzdem einiges an Knowhow ein dreidimensionales Produkt herzustellen. Es wird aber schwer damit geworben, fertige Konstruktionen aus dem Internet herunterzuladen und daheim auszudrucken. Wenn wir uns damit zufrieden geben nur noch Kopien und keine Originale mehr besitzen zu wollen, dann sehe ich für die 3d-Drucker eine Hochkonjunktur.

  • Die grosse Kunst ist das Ausdrucken von Sossen und Honig fuer das Broetchen. Mir ist das ganz verstaendlich: Oben Porzellan-Pulver rein und schon druckt man eine Tasse aus.

  • @mannepa
    Haben Sie schon mal eine industrielle Fertigungslinie in einer Fabrik angeschaut?!
    Sie werden mit so einen 3-D Produktionsgerät keine industrielle Fertigungslinie ersetzen können. Ist aus wirtschaftlicher Sicht komplett unsinnig! So ein Mist (3-D Fertigungsdrucker) kann nur auf einer grünsozialistsichen Industriefeindlichen Ideologie basieren! Die Industrielle Fertigung hat sowohl technische, wie auch wirtschaftliche vorteile!

  • Ich wette, das haben die schlesischen Weber damals von ihren Handwebstühlen auch gesagt, das mit den Vorteilen. Es hat den schlesischen Webern damals einen Dreck genutzt. Die mechanischen Webstühle haben sich durchgesetzt. Weil sie letztlich für die Kapitalanlagen in Fertigungsprozesse die größere Rendite brachten. Weil man damit eine Massenproduktion sichern konnte. Der Qualitätsvorteil der Handarbeit spielte letztlich keine Rolle. Es wird mit den 3-D-Druckern genauso gehen. Sie werden in jedem Haushalt stehen, für größere Teile in irgenwelchen Werkhallen, und wenn wir bis dahin immer noch begriffen haben, wie sehr diese Technik Alles verändern wird, dass sie den Arbeitsmarkt und die Ökonomie wie wir sie kennen beseitigen wird, dann hilft uns allen in Sachen Arbeitslosigkeit und Einkommensverteilung sowieso kein Gott mehr.

  • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Es heißt oben:

    Dreidimensionale Produkte auszudrucken, funktioniert nach einem einfachen Verfahren: Der Rohstoff wird als Pulver in den Drucker gefüllt, ein Laser schmilzt das Material, das dann als flüssiger Strahl aus dem Printer kommt – wie bei einer Heißklebepistole.

    Ist doch nicht aus dem Nichts...

  • So ein Schwachsinn! Kein 3-Drucker kann einen Werkstoff, noch Nahrungsmittel ausdrucken!
    Eine CNC-Maschine kann aus einen Stahlblock ein Werkstück herstellen. Als Basis benötige ich aber für das Herstellen von Gegenständen oder Nahrungsmittel immer ein Material oder Grundstoff! Mit einen 3-D Drucker aus dem Nichts etwas herzustellen ist einfach Quasalberei und Lug und Trug!