Kabinettssitzung Bundesregierung will Infektionsschutz verbessern

Was ist zu tun, wenn eine Epidemie in Deutschland ausbricht? Am Mittwoch beschließt das Bundeskabinett Handlungsvorschriften, die die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in einem solchen Fall regeln soll.
Update: 11.09.2013 - 10:38 Uhr 2 Kommentare
Patientenverlegung im Klinikum Hamburg-Eppendorf: Regierung will Handlungsvorschriften im Fall einer auftretenden Epidemie beschließen. Quelle: dpa

Patientenverlegung im Klinikum Hamburg-Eppendorf: Regierung will Handlungsvorschriften im Fall einer auftretenden Epidemie beschließen.

(Foto: dpa)

BerlinBund und Länder sollen beim Ausbruch bedrohlicher Epidemien wirkungsvoller zusammenarbeiten. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hat das Bundeskabinett in seiner vorletzten Sitzung vor der Bundestagswahl am Mittwoch in Berlin beschlossen. Auch Details über die Warnungen der Behörden und die Suche nach Ursachen und Ansteckungsquellen werden geregelt.

Es handelt sich auch um eine Reaktion auf die EHEC-Epidemie vor mehr als zwei Jahren. Diese Epidemie war der schwerste Ausbruch einer Infektionskrankheit in Deutschland seit Jahrzehnten. Sie begann im Mai 2011, mehr als 50 Menschen starben. Als Ausgangspunkt der Infektion wurden nach längerer Suche rohe Sprossen ausgemacht. Kritiker warfen den Behörden damals teils chaotisches Agieren vor.

Der Bundesrat muss noch zustimmen. Er kommt noch einmal zwei Tage vor der Bundestagswahl zusammen.

  • dpa
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