Urteil erwartet BGH entscheidet über Gaspreise

Millionen Gaskunden sind in der Vergangenheit wohl unzureichend über Preissteigerungen aufgeklärt worden. Wie die Verträge verbessert und ob Verbraucher sogar noch Geld zurückverlangen können, sagt der Bundesgerichtshof.
31.07.2013 - 06:00 Uhr Kommentieren
Gasherd: Die Verbraucherzentrale klagte gegen Preiserhöhungen. Quelle: dapd

Gasherd: Die Verbraucherzentrale klagte gegen Preiserhöhungen.

(Foto: dapd)

Karlsruhe Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute darüber, wie umfassend Gaskunden über Gaspreiserhöhungen informiert werden müssen. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen könnte das Urteil Bedeutung für die gesamte Branche haben und dazu führen, dass viele Gaskunden rückwirkend Preiserhöhungen zurückverlangen können.

Die Verbraucherzentrale hatte im Namen von 25 Verbrauchern gegen vier Preiserhöhungen beim Essener Energiekonzern RWE beziehungsweise Vorgängerunternehmen in den Jahren 2003 bis 2005 geklagt. Die Verbraucherschützer halten die Erhöhungen für ungenügend begründet und fordern in dem konkreten Fall 16.128,63 Euro zurück.

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