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Digitale Revolution

#DigitalDictionary Safe Spending ist die Ratenzahlung für die Generation Online-Shopping

Wer schon heute das Morgen verstehen will, muss die Sprache der Zukunft sprechen. Dabei hilft das digital dictionary unserer digitalen Bildungsplattform ada. Folge 23: Safe Spending.
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Das Geld sitzt bei vielen lockerer, wenn sie Dinge im Internet kaufen. Quelle: AP
Online-Shopping

Das Geld sitzt bei vielen lockerer, wenn sie Dinge im Internet kaufen.

(Foto: AP)

Düsseldorf Es ist einer der einfachsten Tipps für Menschen, die beim Einkaufen ständig zu viel Geld ausgeben: Setzt euch vorher ein konkretes Ziel, wie viel ihr ausgeben wollt. Und haltet euch dran!

Leicht gesagt – schwer getan. Und das liegt auch an den modernen Zahlungsmethoden. Dass bargeldloses Zahlen das Leben erleichtert, steht außer Frage. Doch tatsächlich mehren sich die Hinweise, dass es gleichzeitig auch auf das Konto eine überaus befreiende Wirkung hat.

Tatsächlich konnten Wissenschaftler*innen inzwischen in vielen Studien zeigen: Wer mit Kreditkarte zahlt, gibt tendenziell mehr Geld aus – vermutlich weil das Zahlen mit Scheinen und Münzen gewissermaßen Schmerz auslöst, wenn wir das Geld buchstäblich in Händen halten und verschwinden sehen.

Müssen wir nur einen Code eintippen, entfällt dieser Trennungsschmerz – und das Geld ist schneller futsch, als man gucken kann. Beispiel gefällig? Die gesamten Kreditkartenschulden in den USA beliefen sich Ende August 2019 auf 1,1 Billionen US-Dollar.

Und hier kommt eine Reihe neuer Start-ups ins Spiel. Fintechs wie Affirm, Afterpay, Sezzle oder Quadpay geben ihren Kund*innen per App Kredite für einzelne Käufe, die diese dann in Raten abbezahlen. Im Fachjargon heißt das Prinzip „Safe Spending“.

Und dieses vermeintlich sichere Geldausgeben findet immer mehr Abnehmer*innen. Alleine das amerikanische Start-up Affirm, das neue Projekt des Paypal-Mitgründers Max Levchin, hat im vergangenen Jahr Kredite im Umfang von zwei Milliarden Dollar vergeben.

ada - Heute das Morgen verstehen

In gewisser Weise passt das „Safe Spending“ zur Generation Onlineshopping: Sie will zwar gerne konsumieren, aber eben nicht um jeden Preis – vor allem dann nicht, wenn sie sich dabei hoch verschuldet.

Das will auch Affirm-Gründer Levchin vermeiden: Man wolle „kein Geld an Menschen verleihen“, sagte er mal in einem Interview, „die sich das eigentlich gar nicht leisten können.“

Mehr: Daniel Rettig ist Redaktionsleiter der digitalen Bildungsplattform ada. Wenn auch Sie schon heute das Morgen verstehen wollen, schauen Sie doch mal vorbei: join-ada.com

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