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Digitale Revolution

Digitale Revolution Die sieben wichtigsten Technologietrends der nächsten Monate

Die Futuristin Amy Webb erklärt, welche technologischen Entwicklungen dieses Jahr bestimmen werden – und warum die Coronakrise die Trends noch verstärken wird.
22.04.2020 - 03:52 Uhr Kommentieren
„China nutzt die Krise, um noch viel mehr Daten zu sammeln.“ Credits: Getty, Action Press, dpa (M)
Amy Webb

„China nutzt die Krise, um noch viel mehr Daten zu sammeln.“

Credits: Getty, Action Press, dpa (M)

Düsseldorf Wenn die Futurologin Amy Webb bei Konferenzen wie der South by Southwest (SXSW) im texanischen Austin auftritt, bleibt selten ein Platz frei. Tausende verfolgen Jahr für Jahr, wie die Gründerin des Future Today Institute ihren „Tech Trends Report“ vorstellt. Für ihre Analyse sammelt die Professorin für Strategische Zukunftsplanung an der Stern School of Business der New York University Hunderte Trends und Technologien, die in den nächsten Monaten an Bedeutung gewinnen werden.

Über die wichtigsten Entwicklungen spricht sie diese Woche auch im Podcast Handelsblatt Disrupt. Ihre Botschaft: „Viele dieser technologischen Entwicklungen werden durch die Coronakrise nicht etwa aufgehalten – sondern beschleunigt“. Das sind die wichtigsten Trends aus dem gerade veröffentlichten Report:

1. Jeder wird vermessen

Wenn es um den Umgang mit Daten geht, blicken viele mit Schrecken nach China. Vor allem, wenn es um die digitalen Bewertungssysteme geht, mit denen jeder Chinese kategorisiert wird. Doch ähnliche Systeme seien längst überall auf der Welt im Einsatz, sagt Webb. Unternehmen messen, zu welcher Zeit Internetnutzer online sind, was sie mit ihren Smartphones tun, was sie lesen und mit wem sie kommunizieren.

Diese Informationen verdichten sie zu Profilen, und auf Basis dieser Daten treffen automatische Systeme Entscheidungen für und über jeden Einzelnen: „Kunden werden zum Beispiel immer öfter unterschiedliche Angebote oder Preise angezeigt – basierend auf den Informationen, die Unternehmen über sie gesammelt haben“, sagt die Futurologin.

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Standort erkennen

    Sogar wie lange und wie intensiv Nutzer auf bestimmte Links oder Bilder klicken, werde registriert – ebenso Geräusche und Gespräche bei Menschen zu Hause, über Smart-Speaker oder andere vernetzte Haushaltsgeräte.

    Hunderte Unternehmen verdichten diese Daten dann zu Profilen – oft ohne Wissen der Nutzer. Dazu gehören Firmen wie Zeta Global und Kustomer, die auf Basis der gesammelten Informationen prognostizieren, wie viel Geld potenzielle Kunden ausgeben werden.

    Der Anbieter Maxmind wiederum zieht unter anderem Rückschlüsse aus dem Standort der Nutzer. Welche Unternehmen diesen Markt beherrschen – und wem vor allem die Daten und Profile gehören, werde laut Webb eine der großen Debatten der nächsten Jahre sein.

    2. Die Datenemissionen der Haushalte

    Digitale Thermostate, sprachgesteuerte Mikrowellen und intelligente Lautsprecher: Der Markt für vernetzte Heimelektronik ist einer der am schnellsten wachsenden Technologiesektoren überhaupt. Viele dieser Geräte machen das Leben leichter. Gleichzeitig produzieren Menschen mit dieser Technik aber unvorstellbare Datenmassen.

    „Kaum einer mache sich bislang Gedanken darüber, wie die genutzt werden“, warnt Webb. Sie nennt diese Datenmassen „digitale Emissionen“, die zwar nicht der Umwelt schaden – womöglich aber dem Einzelnen. Denn Millionen Nutzer verraten sensible biometrische Informationen wie Körpertemperatur, Puls, Gewicht (die etwa vernetzte Waagen messen), zudem Essgewohnheiten und Fernsehkonsum.

    Und in dem Geschäft entstehen gerade neue Partnerschaften: So hat sich Amazon mit dem Fertighaushersteller Lennar zusammengetan – um vernetzte Häuser zu entwickeln. Amazon hat zudem ein Patent für eine Technik eingereicht, mit der die intelligente Türklingel des Konzerns nicht nur den Eingangsbereich der Häuser, sondern auch die nähere Umgebung überwachen kann.

    Googles Heim-System Nest wiederum identifiziert die Menschen mit Gesichtserkennung, ähnlich wie viele andere Heim-Technologien. Dadurch werden regelmäßig Millionen Stunden Videoaufnahmen ins Netz geladen. Die zu Hause anfallenden Informationsmassen der Menschen seien bislang eine vielfach ungenutzte Ressource. Doch das werde sich laut Webb ändern.

    3. Digital erweitertes Hören und Sehen

    Vor einigen Jahren galten smarte Brillen wie Google Glass als die nächste große Sache. Doch bislang ist die Technik eine Enttäuschung. Zunächst werde laut Webb die sogenannte Audio Augmented Reality an Bedeutung gewinnen: Gemeint sind intelligente Kopfhörer, die in der Lage sind, dem Nutzer wie ein virtueller Stadtführer Dinge erklären zu können, die gerade in seiner Umgebung zu sehen sind.

    Der Audiospezialist Bose arbeitet zum Beispiel an solchen Technologien. Google, Amazon, Apple, Microsoft und Facebook forschen dennoch weiter an smarten Brillen. In China verlässt die Technik bereits die Labore: Das Start-up Rokid hat eine intelligente Brille entwickelt, die verspricht, die Körpertemperatur von fremden Menschen messen zu können. Angeblich scannen die Brillen, die in einigen chinesischen Provinzen von Sicherheitskräften eingesetzt werden, in Minuten die Temperatur von Hunderten Menschen.

    4. Big Tech entdeckt den Bauernhof

    Unternehmen wie Amazon und Microsoft glauben daran, die Landwirtschaft mithilfe von Datenanalyse und Algorithmen effizienter machen zu können. Microsoft hat mit Azure Farmbeats eine Plattform für vernetzte Bauernhöfe entwickelt, auf der Daten unterschiedlichster Sensoren zusammenlaufen, darunter auch von Drohnen. Die Plattform analysiert die Daten und empfiehlt den Bauern anschließend, wie sie ihre Ressourcen besser einsetzen können.

    Das Potenzial sei enorm, sagt Webb. Einerseits ist das Feld kaum digitalisiert. Andererseits ist es ein Multimilliardenmarkt.

    5. Das „synthetische Zeitalter“ beginnt

    „Wir werden auf die 2020er-Jahre zurückblicken als eine Zeit, in der synthetische Medien groß geworden sind“, sagt Webb. Alles, was Nutzer im Netz sehen oder hören, kann künstlich sein: Es gibt computergenerierte Popstars wie die japanische Hatsune Miku oder virtuelle Assistenten wie Google Duplex, die Termine organisieren und Anrufe entgegennehmen. Das kann unterhaltsam sein oder im Falle der digitalen Assistenten sogar hilfreich.

    „Die neue Zeit birgt aber auch Risiken“, sagt Webb, weil die Technik auch für Betrüger neue Möglichkeiten eröffne. Niemand kann sicher sein, dass die Rede des US-Präsidenten, die gerade bei Facebook geteilt wurde, tatsächlich so gehalten wurde oder dass der Social-Media-Charakter, dem Abertausende folgen, echt ist.

    Das „Wall Street Journal“ berichtete schon 2019 über einen Fall, in dem der Mitarbeiter einer britischen Energiefirma 220.000 Euro an einen Betrüger überwiesen hatte, nachdem er von der gefälschten Stimme seines Chefs am Telefon dazu aufgefordert worden war. Webb erwartet, dass die digitalen Doubles von Promis und Top-Führungskräften bald auch auf den Marktplätzen im Darknet angeboten werden.

    6. KI und Roboter auf Abruf

    Auf den Cloud-Plattformen von Amazon, Microsoft, Google und Alibaba gerät Künstliche Intelligenz immer mehr in den Fokus. Mithilfe cloudbasierter KI-Anwendungen können Unternehmen ihre Daten analysieren oder Ressourcen effizienter planen. Und je mehr Daten Firmen den großen Cloud-Plattformen anvertrauen, desto schneller können die ihre KI-Systeme trainieren, verbessern und sich damit vom Wettbewerb abheben.

    Der Gewinner dieses Rennens habe die Chance, zum Betriebssystem des nächsten technologischen Zeitalters zu werden, analysiert Arun Sundararajan von der NYU Stern School of Management. Im Zuge dieser Entwicklung werden laut Webbs Analysen auch Roboter zunehmend über die Cloud gesteuert. Cloud-Robotics und -Automatisierung sind die Stichworte.

    Dabei nutzen unterschiedliche physische Roboter gemeinsam in der Datenwolke gespeicherten Programmiercode – und tauschen Daten aus. Das könnte die Entwicklung von Robotern deutlich beschleunigen. Die Folge könnte eine stärkere Automatisierung – und Rückkehr von Produktion in Hochlohnländer sein.

    7. Die Digitalisierung des Krieges

    „Die Kriege der Zukunft werden mit Code geführt“, sagt Webb, „Daten und Algorithmen werden dabei zu Waffen.“ In den USA und China arbeiten die wichtigsten KI-Unternehmen immer wieder mit dem Militär zusammen. Microsoft etwa baut für 480 Millionen Dollar Virtual-Reality-Headsets für die US-Armee. Google wiederum half der Armee im Projekt Maven, dem KI-Projekt des Pentagons – geriet aber bei seinen Mitarbeitern massiv unter Druck.

    Laut den Analysen von Webbs Institut gerät KI als Waffe immer mehr in den Fokus. Um die Wirtschaft eines Landes zu destabilisieren, muss man nicht mehr unbedingt Städte bombardieren, ein ausgefeilter Angriff mit Schadsoftware dürfte reichen. Bei diesen Fähigkeiten rund um KI sei China „dem Westen gefährlich deutlich überlegen“.



    "Ich fürchte einen ökonomisch-technologischen Krieg"

    Im Interview spricht die Futurologin über die Folgen der Coronakrise für die Weltwirtschaft - und die Rolle Chinas.


    Frau Webb, neben Regierungen und Militärs beraten Sie auch Unternehmen. Welche Fehler sehen Sie da, wenn es um Innovationen und disruptive Veränderungen in dieser schwierigen Zeit geht?
    Unternehmen in allen Branchen erkennen technische Entwicklungen nicht schnell genug, weil sie zu sehr auf ihr eigenes Geschäft und die damit zusammenhängenden Technologien schauen. Ihr Blick ist zu eng. Dabei bekommen sie nicht mit, wie sich die technologische Welt um sie herum verändert – und werden anfällig für Angriffe neuer Wettbewerber.

    Welche Frage hören Sie von den Unternehmen derzeit am häufigsten?
    Wann ist die Krise vorbei? Und: Wie sieht die Welt danach aus?

    Wie lautet Ihre Prognose?
    Dafür muss man sich alle Branchen – aber auch das Bildungssystem – einzeln anschauen. Ich mache mir zum Beispiel Sorgen um unsere Kinder. Zahlreiche Studien belegen, wie wichtig frühe schulische Bildung für deren spätere Entwicklung ist. In der Coronakrise verpasst eine ganze Generation mehrere Wochen Unterricht, weil die Schulen in vielen Ländern nicht auf das Lernen auf Distanz vorbereitet sind.

    Das wird dramatische Folgen haben: In 15 Jahren werden wir nach unseren Berechnungen durch weitere Automatisierung eine große Welle technologiebedingter Arbeitslosigkeit sehen. Das ist genau die Zeit, in der viele kleinere Kinder dieser Coronageneration mit Bildungsdefiziten ins Berufsleben starten. Chinesische Schulen sind auf diese Situation viel besser vorbereitet, weil dort an vielen Orten auch bislang schon digitales Lernen auf Distanz praktiziert wurde.

    Große Verwerfungen erlebt auch die Reisebranche. Einige Experten gehen davon aus, dass künftig weniger gereist wird.
    Das haben wir auch schon bei der Diskussion über Virtual Reality gehört: Angesichts der neuen technischen Möglichkeiten werde kaum noch jemand physisch zu einem Meeting gehen, hieß es damals.

    Stattdessen wurde in den vergangenen Jahren so viel gereist wie nie.
    Genau. Und heute wissen wir: Die neue Technik verursacht oft vor allem Kopfweh. Ich glaube, dass Menschen wieder reisen und ganz normal Konferenzen besuchen werden, Menschen sind einfach soziale Wesen. Wann das aber wieder möglich sein wird, kann ich nicht sagen.

    Wird die Coronakrise das Transportwesen also nicht verändern?
    Es wird Veränderungen geben, aber eher dort, wo viele gerade nicht hinschauen. Bei Drohnen oder autonomen Transportrobotern zum Beispiel. Es gibt bereits Lieferdrohnen, die in der Schweiz und in den USA getestet werden. Nun ist der Luftraum vielerorts frei, weil weniger Flugzeuge unterwegs sind. Zudem bleiben Menschen aus Angst vor Ansteckung zu Hause, brauchen aber Medikamente und Lebensmittel. Jetzt ist die beste Zeit für Tests der Technik.

    Viel Aktivität in diese Richtung ist aber noch nicht zu sehen.
    Mich überrascht, dass Amazon hier nicht viel schneller agiert. UPS hat eine ähnliche Technik, die bereits funktioniert. Aber es gibt auch die kleinen, autonom fahrenden Boxen auf Rädern, die Produkte ausliefern können. In Singapur sehen wir gerade Tests dieser Art. Das dürfte erst der Anfang sein.

    Ist in so einer schwierigen Zeit wie der Coronakrise überhaupt strategische Planung möglich?
    Absolut. Es müssen jetzt alle Pläne neu geschrieben werden. Denn in vielen Feldern wird sich die Welt dramatisch verändern. Unternehmen, die jetzt abwarten und die Dinge auf sich zukommen lassen, werden in Schwierigkeiten geraten.

    Was meinen Sie damit genau?
    Die Coronakrise verändert Lieferketten, Workflows und die Forschung in sehr vielen Branchen. Ich erwarte eine beschleunigte Entwicklung in vielen Feldern – von der synthetischen Biologie, die zum Beispiel bei der Suche nach Impfstoffen hilft, bis hin zu Wearables, also smarten Uhren und Kopfhörern. Zudem werden wir sehr weitreichende Vorschläge zur Beschneidung der Privatsphäre sehen: Google und Apple etwa haben gerade entschieden, bei Technologien im Kampf gegen Corona zu kooperieren. Das hat langfristige Folgen, denn für solche Anwendungen öffnen Nutzer ihre Aufenthaltsdaten für die Überwachung.

    Sie meinen, einige dieser Überwachungsmöglichkeiten werden nach der Krise bleiben?
    Davon gehe ich aus. Wenn man einen solchen Eingriff in die Privatsphäre einmal zulässt, fällt es vielen schwer, den zu widerrufen. Dadurch wird sich ein weiterer Trend beschleunigen, nämlich, dass alle Nutzer vermessen und von sogenannten Scoring-Systemen bewertet und kategorisiert werden. Eine Entwicklung, die wir immer mehr auch außerhalb Chinas sehen werden. Seit Beginn der Coronakrise beobachten wir überall auf der Welt eine beschleunigte Entwicklung und Finanzierung solcher Scoring-Systeme.

    Werden wir in den nächsten Monaten eine Deglobalisierung sehen, wie einige Ökonomen vermuten?
    Ich rechne eher mit einer ,De-Chinaisierung‘. Ein großer Teil des weltweiten Angebots an Konsumgütern und Ausrüstung ist immer noch mit China verbunden. Die Strategie müssen wir überdenken.

    Wie verändert sich die Rolle Chinas in der Krise?
    Schon vor der Krise hat China daran gearbeitet, die Weltwirtschaft zu verändern. Im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative hatte das Land seine digitalen Überwachungssysteme in zahlreiche Schwellenländer wie Vietnam und die Philippinen exportiert. China hatte angefangen, die Welt in Länder aufzuteilen, die mit den Chinesen zusammenarbeiten – und eine ähnliche digitale Überwachungsinfrastruktur nutzen – und den Rest der Welt. Diese Entwicklung wird sich nun beschleunigen.

    Eine Schlüsselrolle spielt dabei Künstliche Intelligenz (KI).
    Genau. China nutzt die Krise, um noch viel mehr Daten zu sammeln. Ortsdaten der Menschen, aber auch hochsensible biometrische Informationen. Dadurch werden die Datenanalysefähigkeiten und die KI-Technologien der dortigen Unternehmen noch besser. Diese Entwicklung trifft übrigens nicht nur die einzelnen Nutzer. Auch Unternehmen werden in China von automatischen Scoring-Systemen erfasst und kategorisiert. Gleichzeitig entsteht ein neuer militärisch-technologischer Komplex. Denn die Waffen der Zukunft sind Daten und Algorithmen. Und viele Unternehmen, die eng mit dem Militär kooperieren, sind auch diejenigen, die am weitesten mit der KI-Forschung sind. Ich mache mir Sorgen, dass die globale Pandemie einen ökonomisch-technologischen Krieg auslöst, wie wir ihn noch nicht gesehen haben.

    Frau Webb, vielen Dank für das Interview.

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