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BDEW Energieeinsparung durch Sommerzeit ein Mythos

Die Sommerzeit hat Angaben der deutschen Energiewirtschaft zufolge ihren ursprünglichen Zweck verfehlt. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nun erklärte, führt die Zeitumstellung zu keiner signifikanten Energieersparnis. Schuld daran ist die abendliche Freizeitgestaltung.
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Die Zeitumstellung bringt nicht, was sie bringen soll: Energieersparnis. Quelle: dpa

Die Zeitumstellung bringt nicht, was sie bringen soll: Energieersparnis.

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Die Umstellung auf Sommerzeit bringt nach Erkenntnissen der deutschen Energiewirtschaft keine spürbare Energieeinsparung. 1980 sei die Sommerzeit bundesweit mit dem Ziel eingeführt worden, das Tageslicht besser zu nutzen und Strom und Heizkosten zu sparen. Dies sei jedoch nicht der Fall, berichtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zur Umstellung von Winter- auf Sommerzeit in dieser Nacht zum Sonntag.

Nach Angaben des BDEW wird zwar an den hellen Sommerabenden weniger Strom für Licht verbraucht, dafür aber mehr Strom bei abendlichen Freizeitaktivitäten benötigt. Dadurch könne sogar insgesamt mehr Energie verbraucht werden, da der Anteil des Lichts am Stromverbrauch der rund 40 Mio. deutschen Haushalte durchschnittlich nur rund acht Prozent ausmache. Durch den verstärkten Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt sinke der ohnehin geringe Lichtspareffekt weiter.

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag werden die Uhren um zwei Uhr auf drei Uhr auf Sommerzeit vorgestellt. Am 31. Oktober erfolgt die Umstellung auf Normalzeit für die Wintermonate.

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2 Kommentare zu "BDEW: Energieeinsparung durch Sommerzeit ein Mythos"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dies haben, wenige Jahre nach Einführung dieses Schwachsinns, schon DDR-Forscher festgestellt und die beendigung dieses politisch verordneten Unfugs empfohlen, der damals wie heute nur Geld kostet. beendet wird dieser Unfug erst dann, wenn sich die EU auflöst, denn bis dahin ist Einstimmigkeit bei beschlüssen erforderlich. Europas Arbeitnehmer werden in den nächsten 7 Monaten regelmäßig übermüdet zur Arbeit fahren, denn wer, außer bäckern und anderen sehr früh Aufstehern, geht schon ins bett, wenn es um 23:00 Uhr noch taghell ist? Er wird den schönen Abend genießen aber dennoch um 6:00 Uhr oder früher aufstehen müssen. Dies bedeutet erhöhte Unfallgefahr auf den Straßen und am Arbeitsplatz durch unausgeschlafene Menschen.

  • Jetzt muß sich nur noch jmd. finden, der diesen Schwachsinn beendet.

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