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Berlin und der Klimawandel Eine Stadt sieht grün  

Der Klimawandel wird vor Berlin nicht haltmachen. Wissenschaftler und Naturschützer wollen mit geballter Kraft aus der Natur dagegenhalten. Um mehr Grünflächen zu gewinnen, ließe sich etwa die Spree bepflanzen.
18.07.2013 - 13:54 Uhr 4 Kommentare
Ob begrünte Fassade oder Dachgarten - Berlin hat den kühlenden Effekt begrünter Flächen bitter nötig Quelle: dpa

Ob begrünte Fassade oder Dachgarten - Berlin hat den kühlenden Effekt begrünter Flächen bitter nötig

(Foto: dpa)

Berlin Sie alle haben es in Berlin getan: die „Galeries Lafayette“ in der Friedrichstraße, die Bar „Klunkerkranich“ auf dem obersten Parkdeck eines Neuköllner Einkaufszentrums oder die Wiegmann-Klinik im Westend. Sie setzen auf Grün, sei es mit einer begrünten Fassade, einem bepflanzten Dach oder einem Dachgarten.

Für Benjamin Bongardt, Umweltexperte beim Naturschutzbund (Nabu), sind das Zeichen der Zeit: Denn überall, wo Regenwasser von Oberflächen abfließt anstatt zu versickern, entgeht der Stadt Feuchtigkeit - und damit Kühlung.

Dabei hat die Hauptstadt vor allem den kühlenden Effekt der Pflanzen bitter nötig: „Der Klimawandel wird weiter fortschreiten“, sagt Diplom-Meteorologe Wolfgang Bivour vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. „Seit 1950 hat sich die Zahl der Sommertage mit mehr als 25 Grad in Berlin von 30 auf 45 erhöht.“ Die Tage mit mehr als 30 Grad hätten sich im gleichen Zeitraum sogar verdoppelt.

Klimaforscher erwarten künftig mehr Wetterextreme sowie mehr heiße Tage und Nächte. Im Vergleich zu den Außenbezirken und zu Brandenburg lässt die Wärme im Innenstadtbereich oft auch nachts kaum nach. Im Hitzesommer 2003 wurden etwa am Alexanderplatz zehn Tropennächte gemessen - die Temperatur sank also nicht unter 20 Grad. „In Zukunft wird sich die Zahl solcher Nächte um das Zwei- bis Dreifache erhöhen“, sagt Bivour.

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    4 Kommentare zu "Berlin und der Klimawandel: Eine Stadt sieht grün  "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Berliner Politiker und Städteplaner, aber auch anderswo, sollten sich lieber mal die "Städtebauliche Klimafibel" aus Baden-Württemberg rein ziehen, anstatt immer nur auf das Klimawandelgeschwätz zu hören. Seit Jahren im Internet: http://goo.gl/hXumn.

    • Zitat: "Die Politiker aller Farben interessiert doch beim CO2 in Wirklichkeit nur, daß es Finanz-Dünger ist."

      Das mag so sein und unterscheidet sie von Wissenschaftlern.

      Wissenschaftler dagegen, also Klimatologen, Biologen und Glaziologen interessiert beim CO2 nur seine Wirkung auf die Biosphäre.
      Wenn man also was über die Wirkungsweise des CO2 wissen will, sollte man sich in Fachzeitschriften, bei Universitäten und renomierten Forschungsinstituten schlau machen.

    • @HofmannM

      Die Politiker aller Farben interessiert doch beim CO2 in Wirklichkeit nur, daß es Finanz-Dünger ist.

    • @hafnersp
      Vielleicht geht ja den Berliner Politikern damit mal ein Licht auf. Und die verstehen den Zusammenhang zwischen CO2 und Pflanzenwachstum. Dann ist es auch nicht mehr weit, den CO2-Kreislauf an sich zu verstehen. CO2 = Pflanzendünger und hat keinen Steuerungseinfluss auf das Klima! Um das nochmal klar zu sagen, liebe deutsche und berliner Ideologiepolitiker!

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