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BP-Katastrophe US-Regierung beschließt härtere Auflagen für Ölbohrungen

In den USA sind Ölbohrungen in tiefen Gewässern künftig nur noch nach eingehenden Untersuchungen zu den möglichen Folgen für die Umwelt erlaubt. Jedem Bohrvorhaben müsse ein ökologisches Gutachten vorausgehen, erklärte das US-Innenministerium.
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Bohrgenehmigungen sind in den USA künftig an schärfere Umweltauflagen geknüpft. Quelle: dpa

Bohrgenehmigungen sind in den USA künftig an schärfere Umweltauflagen geknüpft.

(Foto: dpa)

HB WASHINGTON. Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko will die US-Regierung künftig Bohrgenehmigungen an erheblich schärfere Umweltauflagen knüpfen. In Zukunft müssten vor der Erteilung der Genehmigung die Auswirkungen der Bohrungen auf die Umwelt ausführlich untersucht werden, kündigte die Regierung am Montagabend (Ortszeit) an.

Dies wäre eine Abkehr von der bisherigen Praxis: Bislang seien entsprechende Anträge auch für potenziell gefährliche Tiefseebohrungen wie im Fall BP mehr oder weniger durchgewunken worden, berichtet das Blatt.

„Unsere Entscheidungen müssen in voller Kenntnis der potenziellen Folgen für die Umwelt erfolgen“, hieß es in einer Erklärung von Innenminister Ken Salazar. Derzeit sind Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko ausgesetzt.

Die Ankündigung der US-Regierung bedeutet für die Ölfirmen künftig weitaus umfangreichere und langwierigere Genehmigungsverfahren. Auch im Flachwasser sollen schärfere Umweltauflagen gelten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Nach dem Untergang der Ölplattform „Deepwater Horizon“ am 22. April waren etwa 660 000 Tonnen Öl ins Meer geströmt. Die Ölpest gilt als bislang schwerste in der Geschichte der USA. Seit dem 15. Juli tritt kein Öl mehr ins Wasser aus. Zur Zeit bereitet BP ein Manöver vor, um das Öl-Reservoir in rund 4000 Metern Tiefe komplett zu versiegeln.

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