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Kommentar zum Klimagipfel Der Wille ist da

Die internationale Staatengemeinschaft will entschlossen gegen den Klimawandel vorgehen. Nun ist es an der Zeit, die Versprechen, die vor allem aus schönen Worten bestehen, auch mit Inhalt zu füllen.
18.11.2016 - 12:46 Uhr Kommentieren

Deswegen fordern Klimaforscher radikale CO2-Einsparungen

Marrakesch Die internationale Staatengemeinschaft hat in Marokko dazu aufgerufen, mit „maximalem politischen Engagement“ gegen die Klimaerwärmung vorzugehen. In der kurz vor Abschluss des Klimagipfels verabschiedeten Proklamation von Marrakesch sagen die Staats- und Regierungschefs den Treibhausgasemissionen als Quelle der Klimaerwärmung den Kampf an und verpflichten sich, das im vergangene Jahr in Paris verabschiedete Klimaabkommen umzusetzen. Diese Proklamation ist sicherlich wichtig, gerade in Zeiten, in denen unklar ist, wie sich der künftige US-Präsident zum Klimaschutz verhält.

Und sie ist wichtig, um das Abkommen, das bislang mehr aus schönen Worten denn aus Handlungsanweisungen besteht, mit Inhalt zu füllen. Auf letzteres wird es entscheidend ankommen, um das Paris-Abkommen zum Erfolg zu machen.

Bislang ist die Welt bei dem Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen, noch nicht viel weiter gekommen. Bis 2018 soll das gemeinsame Regelbuch erarbeitet werden, um die einzelnen Maßnahmen der Staaten nachvollziehbar und miteinander vergleichbar zu machen.

Ob das gelingt, wird entscheidend für das weitere Fortkommen sein: Ohne Regelwerk wird es kaum eine Verschärfung der CO2-Sparversprechen geben, auch keine Langfristpläne der einzelnen Staaten. Es bleibt also viel zu tun, auch um Unternehmen die Sorge zu nehmen, es gehe ausschließlich um überbordende Belastungen. Die Politik muss klar machen, dass sich der Einsatz für das Klima auch wirtschaftlich lohnt.

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