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Ein weltweites Netz von Windkraftanlagen könnte den heutigen und künftigen Energiebedarf der Menschheit um ein Vielfaches decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung. Allein in den USA ließe sich mit entsprechenden Anlagen das 16-Fache des heutigen Energiebedarfs produzieren.

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  • Jede Modellrechnung unterstellt bestimmte Annahmen aufgrund dieser später die Ergebnisse gemessen und beurteilt werden. Soweit, so gut. Die Annahmen, die die Wissenschaftler um Michael McElroy von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) hier setzen sind einfach zu simpel. Wer glaubt man könne mit einer Reduktion auf weitgehendst meteorologischen Höhen - und Tiefenmessungen unter Einbeziehung eines Windsystems, was wiederum ein Modell ist eine Aussage darüber machen, dass die Windenergie ausreiche die fossilen Ernergieträger zu ersetzen handelt unverantwortlich.

    Alleine die Erweiterung des obigen Modells durch die Annahme, dass das dynamische exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung (zurzeit 7 Milliarden) ungebrochen weitergeht und gleichzeitig die weltweite Wohlstandasymmetrie halbiert würde, damit der Hunger in der Welt beseitigt wird verschlingt schon so viel Energie, die von den herkömmlichen Energieträgern nicht mehr bereitgestellt werden kann.

    Wer es nicht glaubt betrachte nur ein einfaches Beispiel: Wenn die Wohlstandasymmetrie halbiert werden soll muß ständig technischem Wissen aus der ersten Welt in die Entwicklungs- und Schwellenländer transferiert werden und zwar aus dem Raum der ersten Welt von einer Milliarde Menschen in den Raum von sechs Milliarden Menschen. Steigt der Verbrauch pro Kopf außerhalb der ersten Welt dann beansprucht dies die Ressourcen der ersten Welt mit dem Sechsfachen einer entsprechenden Verbrauchssteigerung innerhalb der ersten Welt. Dies beschleunigt die Verknappung von Energie und Rohstoffen ins uferlose. Dies ist nur eine zusätzlich eingeführte Annahme. Wollte man alle notwendigen Annahmen diesem Weltmodell hinzufügen kämen man auf eine Matrix von Millionen wenn nicht Milliarden von Gleichungen. Problem: Fehlen nur einige Gleichung, stimmen die Lösungsvektoren nicht mehr. So sieht es leider aus.

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