Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Forschungsbericht Nordafrikas Flüssen und Seen droht Artensterben

Es ist ein eindringlicher Appell, mit der Ressource Wasser verantwortungsvoller umzugehen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass durch die intensive Nutzung der nordafrikanischen Süßwasser-Reserven mehr als 20 Prozent aller darin lebenden Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind.
Kommentieren
Auch in Gefahr: Das Leben im Nil. Quelle: ap

Auch in Gefahr: Das Leben im Nil.

(Foto: ap)

HB STOCKHOLM. Mehr als ein Fünftel aller Süßwasser-Lebewesen in Nordafrika sind laut Wissenschaftlern vom Aussterben bedroht. Das geht aus einem Forschungsbericht der Naturschutzorganisation International Union for Conservation of Nature (IUCN) hervor, der am Dienstag bei einer internationalen Wasserkonferenz in Stockholm vorgestellt wurde.

Demnach sind in Nordafrika 21 Prozent der Süßwasser-Lebewesen betroffen, darunter mehr als 1.000 Fische, Krabben, Mollusken, Wasserpflanzen und Insekten. Die landwirtschaftliche Nutzung, die Trinkwassergewinnung und Dämme stellten die größte Gefahr für die Arten dar, hieß es in dem Bericht.

Darin wurden Regierungen außerdem dazu angehalten, mit der Ressource Wasser verantwortungsbewusster umzugehen. Der Bericht fasst Erkenntnisse von 200 Wissenschaftlern zusammen, die fünf Jahre lang insgesamt 5.167 afrikanische Süßwasser-Arten untersuchten.

Startseite

0 Kommentare zu "Forschungsbericht: Nordafrikas Flüssen und Seen droht Artensterben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote