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Forschungsreaktor Jülich Reaktorbehälter kommt in Zwischenlager

Ein 2000 Tonnen schwerer, radioaktiv belasteter Behälter aus dem stillgelegten Forschungsreaktor Jülich soll am 23. Mai umgelagert werden. Für die kommenden 70 Jahre wird er in einem Zwischenlager deponiert.
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Der radioaktive Behälter soll am 23. Mai umgelagert werden. Quelle: dpa
Radioaktiver Abfall

Der radioaktive Behälter soll am 23. Mai umgelagert werden.

(Foto: dpa)

Ein radioaktiv belasteter Behälter aus dem stillgelegten Forschungsreaktor Jülich soll am 23. Mai in ein neues Zwischenlager gebracht werden. Der 2000 Tonnen schwere Behälter werde mit einem speziellen Schwerlasttransporter in das 600 Meter entfernte Lager auf dem Areal des Forschungszentrums gebracht, teilte die Betreiberin Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor (AVR) am Dienstag mit.

Bei dem vierstündigen Transport bestehe keine Gefahr, da die Strahlung abgeschirmt sei.

Die AVR rechnet nach eigenen Angaben mit einer Lagerzeit von mindestens 70 Jahren in der neu gebauten Halle. Der Behälter kann demnach auch nach der Inbetriebnahme des zentralen deutschen Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, Schacht Konrad in Salzgitter, nicht dorthin gebracht werden. Denn dort würde er rund 70 Prozent der Kapazität für Kohlenstoff belegen.

Die hochstrahlenden Brennelemente waren 1994 aus dem Behälter entfernt worden. Bund und Land hatten 1999 den vollständigen Rückbau des Forschungsreaktors vereinbart, nachdem eine radioaktive Belastung in Boden und Grundwasser festgestellt worden war.

Der Rückbau der Anlage soll bis 2022 abgeschlossen sein.

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