Die positive Nachricht zuerst: Der Klimagipfel in Cancún ist nicht gescheitert. Gemeinsam haben sich die Regierungschefs trotz aller Widerstände auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Von einem Durchbruch kann dennoch keine Rede sein.

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  • Zu ihrem bericht über den Klimagipfel in Cancun möchte ich anfügen, dass wir uns auch täglich beim Essen klimafreundlich verhalten können, indem wir auf übermäßigen Fleischkonsum verzichten und grundsätzlich Produkte aus der Massentierhaltung ablehnen. in einem bericht der Vereinten Nationen (FAO) aus dem Jahre 2006 heißt es, dass sich die Viehhaltung als einer der zwei oder drei wichtigsten Verursacher unserer größten Umweltprobleme herausstellt. Und im Oktober 2009 hat das renommierte World Watch institute eine neue alarmierende Zahl veröffentlicht: Danach sind für die Treibhausgasemissionen 51 Prozent der von Menschen für den menschlichen Konsum geschaffene Tierbestand und „unsere Gier nach frischtoten Tieren“ (Süddeutsche Zeitung vom 9. Januar 2010) auf unserem Speiseplan verantwortlich. in diesem Zusammenhang sagte z.b. der Präsident desUmweltbundesamtes, dass wir „unseren hohen Fleischkonsum überdenken sollten!“ Außerdem empfahl er, „die Rückkehr zum Sonntagsbraten und eine Orientierung an die mediterranen Ernährungsgewohnheiten. Das tue nicht nur der Gesundheit gut, sondern auch dem Klima.“ Jeder von uns kann also seinen „eigenen“ beitrag für eine bessere Umwelt leisten, in dem er sich auch beim Essen umweltfreundlich verhält und möglichst keine „Tiere“ mehr isst. bereits Albert Einstein meinte im vorigen Jahrhundert, „nichts wird die Chance auf ein Überleben auf dieser Erde so steigern, wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung“.

  • ist dieser beitrag eigentlich als zynischer Witz über den politisch-wirtschaftlichen irsinn gedacht? 190 Nationen mit völlig uneinheitlichen interessen streiten tagelang um kleinste Vortschritte, was ein Gutteil der schlimmsten Umweltverschmutzer in Deutschland dann als "klein-klein" abtut?

    Wirft die dt. Wirtschaft, die Atommeiler und Kohleabbau an den Tropf des Steuerzahlers hängt, nicht mit ziemlich großen Steinen im brüchigen Treibhaus, an dessen Errichtung sie maßgeblich beteiligt war?

Mehr zu: Klima-Kompromiss - Wenig mehr als nichts in Cancún

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