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Klima-Orakel Klimafaktor Sonne

Leser fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal fragt Jan Kranz aus Schwäbisch Hall, wie sich die Sonnenaktivität auf das Klima auswirkt. Uwe Kehlenbeck vom Climate Service Center antwortet ihm.
28.07.2011 - 12:44 Uhr 6 Kommentare
Die Sonne beschert uns nicht nur eindrucksvolle Himmelsschauspiele. Ihre unterschiedlichen Aktivitätszyklen beeinflussen auch nachhaltig das Klima auf der Erde. Quelle: dapd

Die Sonne beschert uns nicht nur eindrucksvolle Himmelsschauspiele. Ihre unterschiedlichen Aktivitätszyklen beeinflussen auch nachhaltig das Klima auf der Erde.

(Foto: dapd)

Die Sonnenaktivität schwankt in einem relativ regelmäßigen Rhythmus. Neben sehr langfristigen Zyklen sind ein 80- und ein 11-jähriger Zyklus bekannt. So zeigen sich etwa alle elf Jahre auf der Oberfläche der Sonne zahlreiche dunkle Sonnenflecken.

Die Regionen, die diese Flecken umgeben, strahlen besonders viel Energie ab, daher ist eine große Sonnenfleckenanzahl mit einer hohen Sonnenaktivität verbunden. In den Jahren mit geringer Aktivität sind dagegen nur wenige oder keine Flecken zu beobachten.

Aus historischen Aufzeichnungen wissen wir, dass man zwischen 1645 und 1715 kaum Sonnenflecken beobachtet hat. Diese Periode verringerter solarer Aktivität fiel zeitlich mit der "Kleinen Eiszeit" zusammen, die in Europa durch niedrige Temperaturen und besonders kalte Winter gekennzeichnet war. Neben der geringeren Sonnenaktivität kommen allerdings als weitere Ursachen unter anderem starke Vulkanausbrüche im 17. Jahrhundert in Betracht, die zusätzlich kühlend auf das Klima wirkten.

Stefan Rahmstorf und Georg Feulner vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung haben in einer Studie mit einem Klimamodell untersucht, wie sich ein ebenso großes Sonnenaktivitäts-Minimum, beginnend im Jahr 2020, auf die globale Temperaturentwicklung auswirken würde. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es maximal zu einer globalen Abkühlung von 0,3 Grad Celsius im Jahr 2100 führen könnte. Angesichts eines möglichen Temperaturanstiegs von rund 4 Grad Celsius aufgrund des von Menschen verursachten Treibhauseffekts ein eher geringer Kühleffekt.

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    Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

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    6 Kommentare zu "Klima-Orakel: Klimafaktor Sonne"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich möchte hier nicht diskutieren, ob EIKE ohne politische Vorgaben informiert - doch was ist mit wirtschaftlichen? Kooperationspartner und Postfachmitbesitzer CFACT bekommt immerhin Geld von Exxon Mobile. EIKE betreibt keine eigene Forschung - woher also die Gewissheit, meine Herren?
      http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518

    • Erfreulich ist die Aufklärung die ich aus den vorausgegangenen Beiträgen erkenne. EIKE informiert seit Jahren die Bürger ohne politische Vorgaben. Diesen Verein kann man unterstützen da er sich aus Spenden finanziert.
      Das "Bundesumweltministerium" versucht krampfhaft die Klimalüge noch zu verteidigen. Dadurch macht sich die Politik komplett unglaubwürdig. Irgendwann kommt die Quittung vom Bürger!

    • hi,

      wer glaubt denen überhaupt noch, die neuauflage des angelsächsischen Eugenik Programms fällt niemand mehr herein, die Lüge war halt nicht gross genug!

      mfg
      Leader

    • Seit 30 Jahren reden sie von einer Erwärmung von 4 Grad! Und, was ist passiert? Die Erde kühlt sich ab, obwohl der Mensch mehr den je CO2 in die Luft abgibt. Diese Klima-Fanatiker beklauen uns Jahr für Jahr um Millionen von Steuergeldern - diese fehlen dann an wichtigen Stellen: Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen etc.
      Investigativer Journalismus auf Handelsblatt.de ? - fehlanzeige!

    • yep..und CERN bestätigt auch das 'climate change' 'politisch' ist...

      welt online:

      Heuer: Indeed this is about better understanding cloud formation. In nature there are many parameters that influence this, among them temperature, air humidity, aerosols and cosmic rays. The Cloud experiment examines the effects of cosmic rays on cloud formation. The rays for studying this come from the accelerator. And inside the experimentation chamber it can be examined under controlled conditions how the formation of droplets depends on radiation and floating particles. The results will be published soon. I’ve requested my colleagues to clearly present the results, but not to interpret them. That would mean immediately entering the highly political arena of climate change discussion. You have to be clear that concerning cosmic rays it is only one parameter of many.”

    • Die Sintflutprediger aus Potsdam wissen sicher genau, dass in keinem ihrer Modellspielzeuge der eigentliche Faktor, mit dem die Sonne das Klima auf der Erde macht berücksichtigt ist: Die Modulation der Kosmischen Hintergrundstrahlung.
      Die von ihnen bekämpfte Theorie von Svensmark wurde dieser Tage durch das Cloud-experiment am CERN bestätigt.

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