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Leser fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal will Samuel R. aus Neuötting wissen: „Werden die Ozeane saurer, weil wir zu viel klimaschädliches CO2 produzieren und ist das schlimm?“. Ulf Riebesell vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ und dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel antwortet ihm.

Kommentare

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  • Das Umweltministerium kauft also das Handelsblatt ("gefördert"), damit es Propaganda verbreitet? Das ist allerdings nicht neu, denn es bezahlt auch die Verbraucherverbände und den Mieterschutzbund für den gleichen Zweck. Deutsche Kommunen, die ja - wie wir als Handelsblatt-Leser wissen - alle pleite sind, stellen zur Zeit wie verrückt "Klimaschutzbeauftragte" ein. Hier ist ein milliardenschweres Agit-Prop-System entstanden.

    Was die Aussagen im Artikel angeht - sie sind irreführend und falsch. Zuerst: es gibt keinerlei chemische Unterscheidungsmerkmale zwischen schon vorhandenem und vom Menschen freigesetztem CO2. Die CO2-Steuerung der Atmosphäre erfolgt durch die Ozeane durch einen Gleichgewichtsprozeß, der 1806 entdeckt wurde und nach seinem britischen Entdecker Henry-Gesetz heißt. Die kalten Ozeane nehmen ständig CO2 aus der Luft auf, während die warmen Ozeane ständig welches abgeben. Durch die CO2-Aufnahme wird das kalte und kompakte Meerwasser in den Polarzonen noch schwerer: es sinkt ab, wodurch die Meeresströmungen in Bewegung gesetzt werden. Dadurch ergibt sich ein Muster des CO2-Transports: kalte Meeresströmungen von den Polargebieten in die Tropen, warme Luftströmungen von den Tropen in die Polarzonen. Stiege der CO2-Gehalt (präziser: der aus dem CO2 entstehende Gehalt an Bikarbonat- und Karbonat-Ionen) im Ozean an, dann würde dieses zusammen mit den massenweise vorhandenen Calcium-Ionen unlösliches CaCO3 bilden und die Sedimentation verstärken. Stiege der Gehalt noch höher, käme MgCO3 (Magnesiumkarkonat) hinzu.

    Wer noch an die CO2-Erderwärmung glaubt, mag die "Rettung vor den Klimarettern" googeln.