Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Neue Studie 2011 war Jahr der Wetter-Extreme

Historische Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen: Wetterkapriolen wie im letzten Jahr hat es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Schuld daran war nicht allein der Klimawandel.
11.07.2012 - 02:38 Uhr Kommentieren
Auch für die verheerenden Dürren im Osten Afrikas machen die Forscher das Klimaphänomen La Niña verantwortlich. Im Bild eine Familie, die vor der Dürre in Somalia flüchtet. Quelle: dapd

Auch für die verheerenden Dürren im Osten Afrikas machen die Forscher das Klimaphänomen La Niña verantwortlich. Im Bild eine Familie, die vor der Dürre in Somalia flüchtet.

(Foto: dapd)

Washington Kathryn Sullivan, die Vizechefin der US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung NOAA, stellte am Dienstag in Washington den breit abgestützen Bericht vor. „2011 wird in Erinnerung bleiben als ein Jahr der extremen Wetterphänomene in den USA wie im Rest der Welt“. 2011 war demnach bezogen auf die Wetterphänomene das turbulenteste Jahr der vergangenen drei Jahrzehnte.

Ein Zusammenhang des extremen Wetters mit dem Klimawandel könne nicht bewiesen werden, heißt es in dem Bericht. Doch zeigten die Untersuchungen, dass die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterphänomene mit dem Anstieg der Temperaturen größer werde. Vor allem aber führten die Forscher das Wetter auf das Klimaphänomen La Niña zurück.

Eine Hitzewelle, wie es sie etwa 2011 im US-Bundesstaat Texas gab, sei heute 20 Mal wahrscheinlicher während eines La-Niña-Zyklus als vor 50 Jahren, heißt es in dem Bericht. Als weitere Wetterextreme im Zusammenhang mit La Niña wurden die Dürreperioden in Ostafrika, im Südwesten der USA und im Norden Mexikos genannt.

La Niña beschreibt ein Wetterphänomen, bei dem im Pazifik auf Höhe des Äquators ungewöhnlich niedrige Temperaturen herrschen. Es war 2011 unter anderem mitverantwortlich für eine ungewöhnlich heftige Tropensturm-Saison im Nordatlantik.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Außerdem verursachte das Phänomen im vergangenen Jahr Rekord-Regenfälle in Australien, die zu katastrophalen Überschwemmungen führten. La Niña kommt alle vier bis fünf Jahre vor und dauert ein bis zwei Jahre an.

    Dem Bericht zufolge waren die Klimaveränderungen 2011 wie bereits in den Vorjahren besonders deutlich in der Arktis sichtbar. Das arktische Packeis sei im Sommer auf die zweitkleinste Größe, die dort jemals im Sommer gemessen wurde, geschmolzen. Weltweit schmolzen die Gletscher der Studie zufolge im Jahr 2011 weiter.

    Die Antarktis erlebte am 25. Dezember 2011 mit einer Minustemperatur von zwölf Grad ihren bislang wärmsten Tag seit Beginn der Messungen. Insgesamt war 2011 war den 15 wärmsten Jahren seit Beginn der Messungen Ende des 19. Jahrhunderts.

    Wärmstes Jahr seit Messungsbeginn auch in den USA
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    0 Kommentare zu "Neue Studie: 2011 war Jahr der Wetter-Extreme"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%