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Pro und contra Atomenergie Die zwei Gesichter der Kernkraft

Die Kernkraft-Debatte spaltet die Gesellschaft. Befürworter werben mit den Kosten, dem Klimaschutz und der Versorgungssicherheit. Kritiker führen die Risiken, das Müllproblem und das Ausbremsen erneuerbarer Energien an.
6 Kommentare
Geöffneter Reaktor-Block des Kernkraftwerks Philippsburg: Der Atomunfall in Japan hat die Diskussion um die Atomkraft neu entfacht. Quelle: dpa

Geöffneter Reaktor-Block des Kernkraftwerks Philippsburg: Der Atomunfall in Japan hat die Diskussion um die Atomkraft neu entfacht.

(Foto: dpa)

Nach der Havarie des japanischen Atommeilers Fukushima ist in Deutschland die Debatte um den Atomausstieg neu entbrannt. Während Befürworter die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke unter Hinweis auf die gegenüber Japan völlig andere geologische Situation betonen, sehen sich Kritiker durch die Vorgänge in Fernost in ihren schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Hier die wichtigsten Argumente für und gegen Atomkraft.

Viele Menschen sehen in der Nutzung der Kernenergie ein unverantwortliches Risiko. Quelle: dpa

Viele Menschen sehen in der Nutzung der Kernenergie ein unverantwortliches Risiko.

(Foto: dpa)
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6 Kommentare zu "Pro und contra Atomenergie: Die zwei Gesichter der Kernkraft"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ich bin auch für Alternativen. Aber müssen wir mit den Windrädern jede Ecke der Natur verschandeln. Portugal und Spanien sind die besten Beispiele dafür.

  • [...]
    Nun könnte man mal prüfen, wie viele Mrd. seit 25 Jahren für die Sicherung von Tschernobyl aufgebracht wurden und auf nicht absehbare Zeit noch werden. Welche Kosten den Japanern durch die ausfallenden Anbaugebiete entstehen, durch Umsiedlungen, Fachkräfteabwanderung, Tourismus, Kosten im Gesundheitssystem durch verseuchte Deponien und Lebensmittel.
    Günstig ist die Kernkraft in der Tat: für nur 2ct müssen die Franzosen den Strom an der Strombörse verkaufen. Dafür tragen sie die Risiken und die Kosten der Entsorgung.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • vollkommen richtig, dass hier mehr contra-Argumente auftauchen. Meiner Meinung nach ist die Begründung, dass es ja keine stichhaltige Alternative gibt, kein Grund, dass man es nicht erst einmal versucht. Es sollte viel mehr auf die erneuerbaren Energien gesetzt werden. Das Risiko ist zu hoch, dass wir irgendwann in (naher?) Zukunft dastehen und sich unsere Kinder fragen: Wie konnten unsere Vorfahren nur? Die Erde ist radioaktiv verseucht und unsere Rohstoffreserven sind aufgebraucht.

  • Noch ein Argument Contra, das gern vergessen wird: Was ist mit dem Abbau von Uran? Schließlich kann kein Kraftwerk umweltfreundlich sein, das bei der Beschaffung des Brennmaterials bereits ganze Landstriche verstrahlt, meist in Ländern, deren autoritäre Herrscher Menschen zwangsumsiedeln oder ungeschützt in die Bergwerke schicken, um das Uran abbauen zu können.
    Pro dagegen: Erneuerbare Energien haben nicht nur schwankende Leistungen, sondern ihr Strom muss auch erst über ein - noch nicht ausreichend ausgebautes - Netz über ganz Deutschland verteilt werden. Gerade in den Süden, der aufgrund der Industrie viel Energie braucht, aber wenig Möglichkeiten zur Erzeugung erneuerbarer Energien bietet.

  • @ Bartonitz
    Antwort von Fr. M.: welchen Kindern?

  • Ich war noch bis vor 2 Jahren für Kernkraft
    Heute haben wir mit kurzen Vorlaufzeit ein gute Technik für die ganze Enerfieversorgung: Strom, Heizung Kfz
    die Wasserstofftechnik.
    Man braucht keine irre Investition in neue Leitungen,
    Man verwendet die vorhandenen Gasleitungen, die Tankstellen und verwendet die asugereiften reien Elektrofahrzeuge, anstatt eben mit dem teuren, schweren Akku eine Brennstoffzelle, dasselbe für die Hausheizun
    Der Windstrom aus der Nordsee wird eingesetzt für die H2 Erzeugung, ebenso der Solarzellen-Strom.Damit haben wir aus der Fäche die Stromverteilung und können das vorhandene Netz nutzen.
    Somit sind wir schnell von allen Kernkraftwerken weg, in etwa 10 Jahren, somit benötigen wir immer weniger Öl
    und sind in 10 - 20 Jahren davon vollkommen weg.
    Verhindern tun das zur Zeit die großen Energiekonzerne, den die würde man ja nicht mehr benötigen. Da unsere Regierung nicht der Vernunft gehorcht sondern eben diesen Energieversorgern, wird sicher zuerst zig Milliarden verschleudert in die Stromwirtschaft, die später niemand mehr benötigt

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