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Riesiger Energiespeicher Der Strom kommt aus dem Tank

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Auf Schwankungen flexibel reagieren
Das Windrad, das hier entsteht, Windrad aufgebaut, soll den Strom liefern, der in der riesigen Batterie gespeichert wird. Quelle: dpa
Windstrom speichern

Das Windrad, das hier entsteht, Windrad aufgebaut, soll den Strom liefern, der in der riesigen Batterie gespeichert wird.

(Foto: dpa)

Die Pfinztaler Forschung fügt sich in eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Stromspeicherung, die bereits bewährt sind oder erprobt werden. Wasserkraftwerke mit Pumpspeicherseen gehören zum Beispiel dazu. Eine kleinere Redox-Flow-Batterie arbeitet bereits auf der Nordseeinsel Pellworm als Ergänzung zu einem Wind- und Solarpark.

In Heilbronn kooperiert der Energiekonzern EnBW mit dem Unternehmen Bosch beim Betrieb einer Lithium-Ionen-Batterie mit fünf Megawattstunden Leistung zum Ausgleich von Netzschwankungen. „Das wird künftig noch wichtiger. Denn wenn immer mehr Wind- und Solarstrom an vielen unterschiedlichen Orten eingespeist wird, braucht man Speicher, um flexibel auf Schwankungen reagieren zu können“, teilte EnBW-Sprecher Sebastian Marx mit.

Neue Bilder von Teslas Megabaustelle
Baustelle in der Wüste
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Bei Teslas Gigafactory in der Wüste Nevadas geht der Bau zügig voran. Anfang Januar nahm der Elektroautobauer zusammen mit dem Kooperationspartner Panasonic in Teilen der Fabrik die Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen auf. Diese Zellen eines neuen Typs sollen zunächst nur in den Powerwall-Heimspeichern verwendet werden. Die Batterieproduktion für das kommende Elektroauto Model 3 soll in den kommenden Monaten starten. (Stand: Januar 2017)

Foto: Tesla

Deutlicher Baufortschritt
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Die im Januar veröffentlichten Luftbilder zeigen den Baufortschritt deutlich. In einigen der errichteten Gebäude wird schon gearbeitet, in anderen die Produktion vorbereitet. Auch der Bau der Gebäude selbst wird noch weitergehen.

(Foto: Tesla)

Die Baustelle vor einem Jahr
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Zum Vergleich: So sah es vor einem Jahr in der Wüste bei Reno aus. Damals stand nur ein kleiner Teil der heutigen Anlagen.

Baustelle Gigafactory im Juli 2016
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Im Juli 2016 hatte Tesla zur offiziellen Eröffnung erstmals Presse-Fotografen auf das Gelände gelassen. Die Gigafactory wird nach Fertigstellung zu den größten Produktionsstätten weltweit gehören.

(Foto: AP)
Eröffnungsfeier vor der Fertigstellung
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Im Juli waren erst 14 Prozent der Anlage in Betrieb. Dennoch hatte Tesla-Gründer Elon Musk Ende Juli zur Eröffnungsfeier geladen – einige Tage vorher durften sich bereits Journalisten und Fotografen auf dem Fabrikgelände umsehen. Voll in Betrieb soll die Anlage erst 2018 sein. Bis dahin wird an allen Ecken und Enden gebaut.

(Foto: Reuters)
Vom Nischen- zum Massenhersteller
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Auch wenn es noch nicht so aussieht: Diese Halle ist einer der Grundpfeiler der Strategie von Elon Musk, mit der er Tesla von einem Nischen- zu einem Massenhersteller machen und ganz nebenbei dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen will.

(Foto: Reuters)
Eigene Batterien sind unerlässlich
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Die eigenen Batterien sind unerlässlich, wenn Tesla mit dem Model 3 (im Bild ein ausgestellter Prototyp) in diesem Jahr die Massen mobilisieren soll. Zum einen, weil momentan gar nicht genügen Akkus für die angepeilten Stückzahlen des Model 3 zugekauft werden könnten. Zum anderen, weil sie schlichtweg zu teuer wären. Der angekündigte Preis von 35.000 Dollar für den Wagen wäre nicht zu halten.

(Foto: Reuters)

Nach Überzeugung von Andreas Wellbrock, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur in Bremerhaven, ist es unerlässlich, die Energiewende technologieoffen voranzutreiben. „Welche Technologien im Einzelnen nachher mitspielen werden, lässt sich heute nicht abschließend vorhersagen.“

Auch in der Bundesnetzagentur werden die technischen Entwicklungen aufmerksam verfolgt. Die Hoffnung, dass der Netzausbau, der vielerorts auf Widerstand stößt, durch Speicher vermieden werden kann, dämpft Sprecher Fiete Wulff jedoch. „Das kommt allenfalls für seltene Konstellationen in Betracht, in denen Erzeuger, Speicher und Verbrauch an einem Ort konzentriert sind.“

  • dpa
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