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Roland-Berger-Studie Umwelttechnologie steht vor großer Zukunft

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Deutsche Unternehmen dürften davon überproportional profitieren, da sie in allen Segmenten des Marktes stark vertreten sind. Der Atlas nennt die Bereiche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Deutsche Firmen halten in diesen Marktsegmenten Weltmarktanteile zwischen fünf und 30 Prozent. Besonders stark sind sie in der Energieerzeugung. Danach folgt der Bereich Mobilität, wo kleine Firmen aus den Produktbereichen Biokraftstoffe und Brennstoffzellen deutlich wachsen konnten.

Besonders interessant für deutsche Exporteure sind die aufstrebenden Märkte Asiens und Osteuropas. Nach Einschätzung der Unternehmen werden die Absatzmärkte in Osteuropa 2020 fast die gleiche Bedeutung haben wie der westeuropäische. Indien, China und Russland werden noch vor Nordamerika und weit vor Japan stehen.

Auch die Perspektiven für den Arbeitsmarkt sind positiv. In den umweltrelevanten Märkten stieg die Zahl der Arbeitsplätze zwischen 2004 und 2006 jährlich um 15 Prozent. Zwischen 2007 und 2009 rechnen die von Roland Berger befragten Unternehmen mit einem Mitarbeiterplus von jährlich 13 Prozent. „Die beachtlichen Wachstumsraten sind eine Bestätigung dafür, dass die Umwelttechnologie einer der wichtigsten Sektoren für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland ist“, heißt es in der Studie.

Die Allianz rechnet in der hiesigen Umwelttechnologie mit 700 000 neuen Arbeitsplätzen bis 2030. Allein bei erneuerbaren Energien könnte sich die Zahl der Jobs demnach auf 330 000 verdoppeln. Die Berger-Studie kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass Deutschland einer der führenden Forschungsstandorte für Umwelttechnik ist. „Im Hinblick auf die privaten und öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung hält Deutschland hinter den USA und Japan einen der Spitzenplätze und gehört zu den europäischen Spitzenreitern.“

Mitarbeit: Frank Matthias Drost

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