Solar Impulse Solarflieger zur Erdumrundung gestartet

Mit ihrem Solarflieger Solar Impulse 2 sind die Flugpioniere Bertrand Piccard und André Borschberg zu ihrer Weltumrundung gestartet. Auf den härtesten Etappen wird das Experimentalflugzeug über Tage nicht landen können.
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Der Solarflieger Solar Impulse 2 beim Start in Abu Dhabi. Quelle: Reuters
Start zum Flug um die Welt

Der Solarflieger Solar Impulse 2 beim Start in Abu Dhabi.

(Foto: Reuters)

Abu DhabiDie Schweizer Flugpioniere Bertrand Piccard und André Borschberg sind mit ihrem Solarflugzeug „Solar Impulse 2“ zu einer Weltumrundung aufgebrochen. Die von vier solarbetriebenen Elektromotoren angetriebene Maschine startete am Montag wie geplant um 07.12 Uhr vom Flughafen Al-Bateen im Golfemirat Abu Dhabi.

Ursprünglich sollte die „Solar Impulse 2“ bereits am Samstag in Abu Dhabi starten. Weil es aber in der Region sehr windig war, war der Start auf Montagmorgen verschoben worden.

Am Himmel über Abu Dhabi
Letzter Testflug
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Vor seiner geplanten Weltumrundung hat das Solarflugzeug Solar Impulse über der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate einen letzten Testflug absolviert.

Eine Stunde in der Luft
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Rund eine Stunde dauerte der Flug...

Solarbetriebene Elektromotoren
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...der von vier solarbetriebenen Elektromotoren angetriebene Maschine.

Nachtflugtauglich
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Dass der Solarflieger mit aufgeladenen Batterien auch nachts fliegen kann, hatte er zuvor bereits unter Beweis gestellt.

Am Himmel über Abu Dhabi
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Nach den Tests am Himmel über Abu Dhabi...

Startklar für den Flug um die Erde
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...soll der Solarflieger nun am 9. März zu seiner Erdumrundung aufbrechen - falls nicht in letzter Minute Wetterkapriolen eine weitere Startverschiebung erzwingen.

Flieger unter sich
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In zwölf Etappen wollen die beiden Piloten André Borschberg (l.) und Bertrand Piccard nur mit Sonnenkraft um die Erde fliegen.

Die erste Etappe soll das Flugzeug über 400 Kilometer nach Maskat, der Hauptstadt Omans, führen. Für die Reise sollte das solarbetriebene Flugzeug zwölf Stunden brauchen. Anschließend soll es weitergehen nach Indien, Myanmar und China, bevor das Flugzeug über den Pazifik fliegt und die USA überquert.

Von dort soll die „Solar Impulse 2“ dann über den Atlantik nach Südeuropa fliegen, um schließlich über Nordafrika zurück nach Abu Dhabi zu gelangen. Piccard und Borschberg wollen die 35.000 Kilometer an 25 Flugtagen innerhalb von fünf Monaten zurücklegen.

Borschberg und Piccard wechseln sich in dem Einpersonen-Cockpit ab. Die härtesten Etappen werden die Überquerungen des Pazifiks und des Atlantiks sein, bei denen der jeweilige Pilot mehrere Tage und Nächte allein in dem Flieger unterwegs sein muss.

Vision einer sauberen Zukunft
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3 Kommentare zu "Solar Impulse: Solarflieger zur Erdumrundung gestartet"

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  • Hallo zusammen, wir sind ein Projektteam der TU Berlin und möchten Erkenntnisse über Nutzer von und Interessierte an Elektroautos sammeln. Dafür haben wir einen Fragebogen erstellt und würden uns über eure Teilnahme freuen. http://bit.ly/1D5pBgP Der Fragebogen dauert maximal 10 Minuten. Vielden Dank und emissionsfreie Grüße aus Berlin!

  • Diese Weltumrundung wird auch kein Non-Stop Flug, wie dieser in der Überschrift oder auch im Artikel immer wieder dem Leser sugestiert werden soll. Dieser Flug geht mit Etappen also mit Start und Landungen vor sich. Kein Mensch setzt sich 25 Tage in ein enges Fluggerät ohne genug Wasser und Essensvorräte. Ganz geschweige davon, dass schon alleine das Sitzen am Stück (für 24 Stunden) in so einer Konserve zur Folter wird. Das ist einer reiner Propagandaartikel für unwissende Bürger von der gierigen Erneuerbaren Energiemafia

  • Wir wissen nicht, wie sich die Technologie weiterentwickeln wird. Aber wir wissen, dass physikalische Konstanten konstant sind, so z.B. die Solarkonstante, die besagt, dass etwa 1KW pro Quadratmeter Sonnenenergie auf der Erde ankommt. Ein rein solargetriebenes Flugzeug mit 100m Spannweite und durchschnittlich 3m Flügelbreite kann also maximal 300KW Leistung haben. Das ist zu wenig, um es als Transportmittel einzusetzen. Das gilt heute und das wird immer gelten. Man könnte es allerdings als Werbefläche nutzen, so wie Heißluftballons heute.

    Also bitte auf dem Teppich bleiben!


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