Studie zu Onshore-Energie Viel Wind – aber keine Netze

Weil die Preise weiter purzeln, schreitet der Ausbau von Windkraftanlagen unaufhaltsam voran. Allein: Der viele Windstrom muss auch irgendwie zu den Verbrauchern gelangen. Und hier gibt es europaweit massive Probleme.
Windräder im Nebel: „Onshore ist heute Mainstream.“ Quelle: dpa
Windkraftanlagen

Windräder im Nebel: „Onshore ist heute Mainstream.“

(Foto: dpa)

DüsseldorfImmer mehr, immer größer, immer billiger: Windräder erobern das europäische Festland im Sturm. Dank moderner Turbinen, effizienter Getriebe und aerodynamischer Rotorblätter erzeugen die oft mehr als 200 Meter hoch in den Himmel ragenden Mühlen schon heute an windreichen Standorten günstiger Strom als Kohle- oder Kernkraftwerke. Und das oft selbst ohne Förderung. Allein zwischen 2010 und 2014 sind die Erzeugungskosten pro Megawattstunde Strom aus Windenergieanlagen an Land um ein Drittel gesunken.

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