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Umwelt-Dinosaurier 2013 Nabu-Spottpreis für Einweglobby

Die Negativ-Auszeichnung "Umwelt-Dinosaurier 2013" des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) geht in diesem Jahr an ein Bündnis für Einwegverpackungen.
27.12.2013 Update: 27.12.2013 - 17:16 Uhr 1 Kommentar
Gepresste Einwegflaschen Quelle: Imago

Gepresste Einwegflaschen

(Foto: Imago)

Berlin Der Umwelt-Dinosaurier 2013 des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) geht in diesem Jahr an ein Bündnis für Einwegverpackungen. Die Negativ-Auszeichnung werde dem Geschäftsführer des im Herbst gegründeten „Bundes Getränkeverpackungen der Zukunft“ (BGVZ) zuerkannt, teilte der Nabu am Freitag in Berlin mit. In dem Verband haben sich Getränke- und Verpackungshersteller und einige Handelsketten zusammengeschlossen.

Schon der Name sei dreist, sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke: „Hier geht es nicht um Getränkeverpackungen der Zukunft, sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen auf Kosten der Umwelt.“ Einwegflaschen und Dosen verschwendeten Rohstoffe und heizten das Klima an. Auch sei es unseriös, wenn Verbraucher aufgrund fehlender Alternativen im Regal nicht mehr zwischen umweltfreundlicher und umweltschädlicher Verpackung wählen könnten und die Kaufentscheidung dann als Zuspruch zur Verpackung umgedeutet werde.

Der Nabu forderte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf, in ihrer Amtszeit eine Getränkeverpackungssteuer einzuführen, um den Anteil von Einwegplastikflaschen und Dosen deutlich zu verringern.

Der Naturschutzbund vergibt den „Umwelt-Dinosaurier“ seit 1993 jährlich an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich seiner Ansicht nach beim Umweltschutz negativ hervorgetan haben. Die 2,6 Kilogramm schwere Zinn-Nachbildung einer Riesenechse war zuletzt der damaligen Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) und den Kreuzfahrtunternehmen Aida und Tui Cruises verliehen worden.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Umwelt-Dinosaurier 2013: Nabu-Spottpreis für Einweglobby"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Und hiermit küre ich den "Menschenfeindlichen Oberlehrer" des Jahres 2013. And the winner is: NABU.

      "Oberlehrer" erklärt sich wohl von selbst. Menschenfeindlich ist aber auch wahr. NABU und Co reden uns immer wieder ein, was für naturfressende Ungeheuer wir Menschen sind. Wieso kuschen wir eigentlich immer wieder vor diesen Oberlehrern?? Umweltschutz ist gut - ja. Aber wir Menschen sind auch 'was wert! Im Namen des Umweltschutzes werden wir gezwungen (!) jedes Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag für teure Erneuerbare Energien auszugeben. Was könnte man mit dem Geld alles für Menschen tun! Und dann verschandelt ein Teil der Erneuerbaren Energien (vor allem Windräder) auch noch unsere Landschaft.

      Ich gebe zu, in der Natur entsorgte Einwegflaschen sind nicht in Ordnung. Aber die meisten Flaschen und Dosen finden ihren Weg zum Recycling, auch ohne aufwändige Pfand-Bürokratie.

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