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Wichtiger Durchbruch Einheitlicher Stecker für Elektroautos

Wichtiger Durchbruch auf dem Weg zum konkurrenzfähigen Elektroauto: Eine Gruppe führender Autobauer und Energiekonzerne hat sich auf einen einheitlichen Stecker zum Laden der strombetriebenen Fahrzeuge geeinigt. Damit soll ein einheitlicher Standard innerhalb Europas entstehen, mit dem Akkus am Stromnetz schnell wieder aufgeladen werden können.
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Lange Ladezeiten soll es mit der neuen Lösung nicht mehr geben. Quelle: ap

Lange Ladezeiten soll es mit der neuen Lösung nicht mehr geben.

(Foto: ap)

HB HANNOVER. Energieunternehmen und Autohersteller haben sich auf einen Normstecker geeinigt, mit dem das Elektroauto der Zukunft aufgetankt werden soll. Wie die Zeitung „Die Welt“ in ihrer Montagsausgabe berichtet, planen die Unternehmen eine dreiphasige Lösung, die bei 400 Volt und bis zu 63 Ampere arbeitet. Vorgestellt werden soll das System, auf das sich die 20 größten Branchenvertreter geeinigt haben, auf der Hannover Messe (20. – 24. April).

Der große Vorteil des neuen Steckers gegenüber dem Hausstromnetz ist seine hohe Ladegeschwindigkeit. So sollen Akkus nicht innerhalb von Stunden, sondern von Minuten wieder aufgeladen werden. Dafür sind allerdings neue Anschlüsse in Häusern, an Tankstellen und in Tiefgaragen erforderlich.

Die Nachricht sei entscheidend für die Entwicklung der zukünftigen Stromautos, sagte Carolin Reichert vom Stromkonzern RWE. Nur wenn es europaweit einheitliche Anschlüsse gebe, könnten die Autos in Großserie gebaut werden. Probleme wie mit Rasierapparaten oder Laptops in fremden Ländern müssten für den Pkw-Vertrieb vorab gelöst werden.

Die Unternehmen der Auto-, aber auch der stromerzeugenden Industrie setzen große Hoffnungen in Elektroautos. Bis zu deren Durchbruch müssen die Akkus aber noch längere Reichweiten zulassen und preiswerter werden. Die Bundesregierung rechnet 2020 erst mit einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen.

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1 Kommentar zu "Wichtiger Durchbruch: Einheitlicher Stecker für Elektroautos"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sinnvoller wäre es, wenn man einen Akku hat der nicht so groß ist, auch nur 200km hält, aber dafür braucht man auch die Akkus an der Tankstelle nicht auftanken sondern lediglich in 10 sekunden austauschen lassen. Zudem bräuchte man so mehr Tankstellen um alles am laufen halten zukönnen. Nebenbei schaft man so arbeitsplätze.
    Ich denke, so macht man Elektroautos schmakhaft. Und nicht mit einer Tankstelle die Weltweit die selbe Steckdose anbietet.
    Ein Wichtiger durchbruch ist es bestimmt nicht.
    Eine verarsche mehr...

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