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Rehe sind zwar scheu, doch sie hinterlassen Spuren im Wald – unter anderem fressen sie die Triebe junger Bäume. Angesichts des großen Wildbestands ein Problem, über dessen Lösung die Meinungen weit aber auseinandergehen.

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  • Dieser Artikel ist ein Paradebeispiel dafür was passiert, wenn sich Redaktionslaien einem Thema widmen und dieses an eine Laien-Leserschaft durchreichen, die genauso ahnungslos ist und sich womöglich entsprechend beeindrucken lässt. Absolut haarsträubend! Rehe und Rotwild leben in der Natur, ernähren sich von der Natur und nutzen die Natur wie seit Aberjahrtausenden. Dann kommt der Mensch daher und macht den Wald zum wirtschaftlich genutzten Forst. Und Schwups wird aus einem Wildtier plötzlich ein Schädling, der aus seinem ursprünglichen Habitat unter allen Umständen herausgeworfen werden muss. Und dann sind auch noch die Jäger dran schuld! Jagd ist nicht Schädlingsbekämpfung! Kein Jäger pachtet 9 oder 12 Jahre ein Revier und zahlt 20-25 EUR/ha, um 2 x im Jahr eine konzentrierte Drückjagd durchzuführen und alles tot zu schießen, was sich bewegt. Jagd ist Freizeitgestaltung mit hohem Engagement für Wild und Natur. Ein waidgerechter Jäger mit Passion nutzt das Wildbret als natürlichstes Biofleisch, das es gibt und das will er möglichst frisch haben. Also muss er auch 9 Monate (außer den Aufzuchtzeiten im Frühjahr (Februar/März/April) jagen können. Schäden, die nachweislich das Wild in Forst und Landwirtschaft verursacht, zahlt der Jagdpächter per Pachtvertrag geregelt über die Wildschadensregelung mit barer Münze an die Landbesitzer. Somit entsteht schon einmal überhaupt kein wirtschaftlicher Schaden. Solchen Schwachsinn liest man nur von erz-kommerziellen Waldnutzern, denen das Wild als Lebewesen absolut nichts bedeutet und die keinerlei Ahnung von Jagd haben. Ernst-Detlef Schulze darf man getrost als Vollidioten bezeichnen, der keine Ahnung von nachhaltiger Forstwirtschaft hat, denn in anderen Regionen Deutschlands wächst der Wald ausgezeichnet. Wenn er es nicht kann, soll er es lassen und nicht die Presse nutzen, um sein Dogma in die Welt zu posaunen!

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