Alfons Mais Bundeswehrgeneral fordert: „Auch bei klassischen militärischen Problemen jetzt mit Start-ups zusammenarbeiten“
„Heute geht auch im Militärischen nichts mehr ohne Digitalisierung.“
Düsseldorf In militärischen Konflikten könnten europäische Soldaten bald Robotern gegenüberstehen. Bei der Verteidigung droht Deutschland eine technologische Unterlegenheit, warnt der Inspekteur des Heeres, General Alfons Mais: „Während wir noch über die ethische Dimension von Künstlicher Intelligenz diskutieren, haben potenzielle Gegner wie zum Beispiel China oder Russland diese Bedenken nicht“, sagt er im Interview mit dem Handelsblatt.
Mais ist dafür verantwortlich, den künftigen Bedarf seiner Truppe zu definieren. Und er gehört zu einer Gruppe von Generälen, die die Beschaffungsprozesse schnellstmöglich für Start-ups öffnen wollen. Denn er ist sich sicher: Die Bundeswehr muss heute auch fernab der klassischen Rüstungskonzerne technologische Entwicklungen erkennen und ausprobieren, die einen militärischen Nutzen haben könnten. „Die Zeit, in der die militärische Forschung die zivile Forschung angetrieben hat, ist lange vorbei“, sagt er. Heute sei vielmehr das Gegenteil der Fall.
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