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Alternative zu batteriebetriebenen Bikes Wasserstoff liefert Energie fürs Fahrrad

Als Alternative zu batteriebetriebenen Transportfahrrädern hat die Masterflex AG in Gelsenkirchen zusammen mit der Berliner Firma Hawk Bikes E&M GmbH ein so genanntes Cargobike entwickelt, das seine Energie von einer Wasserstoff-Brennstoffzelle bezieht.

hsn DÜSSELDORF. „Es ist uns gelungen, den Energiespeicher so weit zu verkleinern, dass er den Akku am Fahrrad ersetzen kann“, sagt Stefan Schulte, der bei Masterflex für das Fahrradprojekt verantwortlich ist.

Bei gleicher Baugröße liefere die Brennstoffzelle so viel Energie, dass sie die fünffache Reichweite erziele, so der Entwickler. Mit einer Wasserstoffkartusche könne das Fahrrad bis zu 250 Kilometer weit fahren. „Der Strom reicht sowohl für den elektrischen Antrieb als auch für zusätzliche Aufgaben“, sagt Schulte. So könne die Transportkiste auf dem Fahrrad durch eine Kühlbox ersetzt und zum Transport von Eis oder Getränken genutzt werden.

Das Unternehmen aus Gelsenkirchen hat das Cargobike in der vergangenen Woche auf der Hannover Messe ausgestellt. „Das Interesse war groß“, sagt Schulte. Erste Kontakte seien geknüpft worden. Das mit Wasserstoff betriebene Transportfahrrad sei vor allem für Firmen mit großem Betriebsgelände und für Transportdienstleister interessant. Schulte rechnet damit, dass erste Cargobikes Anfang 2006 ausgeliefert werden können.

Bis dahin soll auch die Versorgung mit Wasserstoffkartuschen gelöst sein. Der kanadische Hersteller von Wasserstoff-Speichersystemen Dynetek Industries, der seine Europazentrale in Ratingen hat, entwickelt ein Abfüllsystem für die Kartuschen. Sie bestehen aus Aluminium und sind mit Kohlefasern umwickelt. Die Tanks haben ein Fassungsvermögen von zwei Litern und können 90 Gramm Wasserstoff speichern.

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