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Anti-Baby-Pille für Koalas in Südaustralien

Gegen die ungehemmte Vermehrung von Koalas auf der südaustralischen Känguru-Insel setzen die Behörden auf die Anti-Baby-Pille. Um 8 000 Weibchen der 30 000 Tiere zählenden Kolonie mit Verhütungsmittel zu versorgen, stünden umgerechnet 2,4 Mill. Euro zur Verfügung.
Koala mit Jungem Quelle: dpa

Zu viel Nachwuchs gefährdet die Lebensgrundlage der Koalas auf den südaustralischen Känguru-Insel.

(Foto: dpa)

dpa SYDNEY. Gegen die ungehemmte Vermehrung von Koalas auf der südaustralischen Känguru-Insel setzen die Behörden auf die Anti-Baby-Pille. Um 8 000 Weibchen der 30 000 Tiere zählenden Kolonie mit Verhütungsmittel zu versorgen, stünden umgerechnet 2,4 Mill. Euro zur Verfügung.

Dies teilte der Ministerpräsident von Südaustralien, Mike Rann, mit. Da die Koalas keine natürlichen Feinde haben, breiten sie sich auf Australiens drittgrößter Insel immer weiter aus und drohen, sich selbst die Lebensgrundlage wegzufressen.

Die Regierung Südaustraliens fürchtet, Touristen abzuschrecken, wenn sie Tiere einfach abschießen lässt. „Die Koalas zu töten ist nicht der richtige Weg“, sagte Rann, das sei „widerwärtig“ und „inakzeptabel“. Allerdings hatten sich selbst Naturschützer für einen Abschuss ausgesprochen, mit dem auch Kängurus dezimiert werden.

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