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„Battery Day“ des E-Autobauers Elon Musk verspricht einen 25.000-Dollar-Tesla

Der Elektroautohersteller will in wenigen Jahren günstigere Fahrzeuge bauen. Trotz dieser Ankündigung fiel der Börsenkurs – auch weil es bei Tesla zu einem Systemausfall kam.
23.09.2020 Update: 23.09.2020 - 18:34 Uhr 10 Kommentare
Der Tesla-Chef verspricht Schnäppchen-Tesla und halbierte Batteriekosten. Quelle: Screenshot
Elon Musk auf der Bühne beim Battery Day

Der Tesla-Chef verspricht Schnäppchen-Tesla und halbierte Batteriekosten.

(Foto: Screenshot)

San Francisco Dass Elon Musk die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ablehnt, ist wohlbekannt. Doch an Teslas „Battery Day“ schenkten sie ihm einen netten Ausblick. Der E-Autobauer hatte einige Aktionäre zu seiner Hauptversammlung und einer anschließenden Präsentation seiner neuesten Batterietechnologie auf den Parkplatz seiner Firmenzentrale in Palo Alto eingeladen.

Weil die Besucher Abstand halten mussten, blickte Musk von seiner Bühne auf einen Parkplatz voller Teslas. „Wie ein Tesla-Autokino“, sagte Musk erfreut, „aber ein bisschen schwer, sich ein Stimmungsbild zu machen.“

Das fällt Musk selten schwer, er weiß eigentlich immer genau, was seine Fans gerne hören: „Die Kostenkurve für Batterien biegt sich nicht deutlich genug nach unten“, sagte Musk unter Applaus-Hupen. „E-Autos sind noch nicht für alle Menschen bezahlbar.“ Durch Verbesserungen von Batteriezellen, Verwendung anderer Rohstoffe und Produktionsverfahren werde Tesla in einigen Jahren die Kosten pro Kilowattstunde in einer Batterie um 56 Prozent senken können – bei besserer Leistung.

Die Reichweite eines E-Autos mit einer neuen Batterie werde um 54 Prozent steigen. Die Basis, von der die Reduktionen ausgehen, hält Tesla allerdings geheim. In der Industrie wird davon ausgegangen, dass die Schwelle von 100 Dollar pro KW/h unterschritten werden muss, damit Elektroautos so günstig wie Verbrenner sind.

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    Die Reaktion von Analysten war gemischt. „Der Batterietag war voll Lärm und Heftigkeit“, schrieb Chris McNally von Investmentbank Evercore und warnte, die Ziele seien „wahrscheinlich hoffnungsvoll und weit gefasst“.

    Die Aktie von Tesla gab im Laufe des Börsentages deutlich nach. Grund dafür waren auch Berichte über einen Systemausfall bei Tesla: die Website war eine Zeitlang nicht erreichbar, Kunden konnten nicht in Verbindung mit ihren Autos treten oder den Zustand ihrer Tesla-Speicherbatterien Powerwall kontrollieren.

    Die negative Reaktion der Aktionäre aufgrund des Battery Day ist für Peter Fintl von der Technologieberatung Altran schwer zu verstehen. „Aktionäre halten Tesla nicht für ein gewöhnliches Unternehmen und erwarten Wunderdinge.“ Nach seiner Meinung habe Musk eine gute Präsentation gehalten, sei auf dem Boden der Tatsachen geblieben. „Es ging um handfeste Ingenieursthemen und nicht um Vodoo-Technik.“

    Die Konsequenz: „Andere Hersteller werden sich jetzt an ihre Lieferanten wie LG Chem, Panasonic oder Catl wenden und sich ihre Produkt-Roadmap genau anschauen. Sind die Projekte im direkten Tesla-Verglich ambitioniert genug? Wohl eher nicht.“

    Aktionäre hatten auf die extrem langlebigen „Millionen-Meilen-Batterie“ gehofft, die aber nicht zur Sprache kam. Erstmals will Tesla Batterien selbst herstellen, auch in der Gigafactory in Berlin, die derzeit gebaut wird. 2022, wenn die neue Technologie in Serie gehen soll, rechne er mit 100 Gigawattstunden Kapazität – etwa das Doppelte, was Tesla mit Panasonic in der ersten Gigafactory in Nevada herstellt.

    Bis 2030 werde Teslas eigene Batterieproduktion auf drei Terawattstunden steigen, und das, obwohl Tesla mit seinen bisherigen Partnern wie Panasonic oder CATL in China weiter zusammenarbeiten werde.

    Große Versprechen

    Man muss bei Teslas Produktevents immer eine Fußnote der Vorsicht anhängen: Keine der propagierten Zahlen ist bislang unabhängig überprüft, und Musks Prognosen sind nicht immer akkurat. Bei Teslas „Autonomy Day“ vor gut einem Jahr versprach der Unternehmer für 2020 selbstfahrende Teslas, die ihr Besitzer als autonomes Robotaxi vermieten kann – in Sicht sind die bisher nicht.

    Stattdessen klagte Musk in einem kurzen Exkurs, dass Tesla für Fortschritte bei seiner Fahrerassistenz die komplette Codebasis seines Autopiloten neu schreiben musste – eine Erinnerung, dass nicht jedes von Musks Versprechen eintritt, vor allem nicht zu dem versprochenen Zeitpunkt.

    Grafik

    Doch Teslas Vorsprung in der Batterietechnologie ist kaum umstritten: In fünf Punkte gliederten Musk und Drew Baglino, sein Vorstand für Antriebsstrang und Energie, die Verbesserungen, die ab 2022 Performance und Preis von Tesla-Modellen stark verbessern sollen. Einige wie das neue Batteriedesign waren erwartet worden, andere nicht.

    1. Batteriedesign: Die neuen, 4680 genannten Batteriezellen sollen einen mehr als doppelt so großen Durchmesser als die bisher verwendeten haben und dank eines neuen Designs ohne die Lasche auskommen, über die die Energie aus der Zelle transportiert wird. Das vereinfache nicht nur die Produktion, sondern führe auch zu einer fünfmal so hohen Energiedichte, sechsmal so viel gespeicherter Energie und folglich 16 Prozent höherer Reichweite.
    2. „Trockene Elektroden“: Tesla will bei der Produktion der Elektroden für seine Batterien auf einen sogenannten „trockenen“ Prozess setzen. Dabei sind keine Lösungsmittel mehr notwendig, was die Leistung der Lithium-Ionen-Zellen verbessert und die Produktion laut Baglino um den Faktor 7 beschleunigt. Tesla hatte dafür 2019 das Start-up Maxwell Technologies übernommen. Bei der Übernahme sei aber nur die Machbarkeit des Prozesses nachgewiesen gewesen, sagte Musk. Dank Tesla sei er nun „nahe daran, im großen Maßstab zu funktionieren“.
    3. Anodenproduktion: Die Anoden der Batterien sollen aus Silizium hergestellt werden, das günstiger sei und Lithium besser leite. Bislang werde das Element in der Batterieherstellung nicht genutzt, weil es sich im geladenen Zustand ausdehnt und instabil wird. In dem neuen Batteriedesign sei das aber eingerechnet. Das neue Material allein werde die Reichweite der Autos um 20 Prozent steigern.
    4. Kathodenproduktion: Die Kathoden der meisten Batterien sollen aus Nickel statt aus Kobalt bestehen. Das reduziert einerseits den Verbrauch des Konfliktminerals, das in Afrika unter unmenschlichen Bedingungen gewonnen wird. Andererseits spare es Kosten. Nur noch in Batterien für große Autos wie den Cybertruck oder den lange angekündigten Kleinlaster Semi werde Kobalt nötig sein.
    5. „Strukturelle Batterien“: Das Batteriepack soll nicht mehr nur Energiespeicher sein, sondern ein strukturelles Element im Auto, das auch andere Funktionen erfüllt. Musk verglich es mit einem flügelförmigen Tank in Flugzeugen, der das Flugverhalten verbessere, statt das Flugzeug nur schwerer zu machen. Sie würden etwa für ein steiferes Design sorgen, was die Sicherheit im Auto erhöht, aber auch die Effizienz der Batterie.

    „Autos, die diese Architektur nicht haben, werden kein Wettbewerb für uns sein“, sagte Musk. Der Tesla-Chef versteht es, technische Details mit großen Ankündigungen zu verbinden. „Langfristig wollen wir die Besten in der Produktion von Autos werden“, sagte er.

    Das ist eine mutige Ansage: Die Massenproduktion hat Tesla erst seit 2018 unter großen Schmerzen verbessert, noch immer beschweren sich Autotester und Kunden über Verarbeitungsfehler.

    Doch Musk glaubt, die zwar nicht gerade radikal innovativen, aber extrem prozessgetriebenen Autohersteller auf ihrem eigenen Platz schlagen zu können. „Jeder wird irgendwann Batterien mit großer Reichweite haben, jeder wird autonome Autos haben, aber nicht jeder wird gut in der Produktion sein.“  Langfristig wolle man 20 Millionen Autos bauen – fast doppelt so viele wie der gesamte Volkswagen-Konzern 2019.

    Dank der neuen Batterien und Produktionsverfahren werde der Antrieb eines E-Autos in wenigen Jahren günstiger sein als der eines Verbrenners. In drei Jahren werde ein Tesla-Modell für 25.000 Dollar möglich sein – ein Drittel günstiger als heute Teslas Model 3 und sogar als VWs ID3.

    Zunächst aber steht ein anderes Tesla-Modell im Vordergrund, das Musk in einem kurzen Werbespot anteaste: das Model S mit Teslas neuem „Plaid"-Antriebsstrang.

    Das soll laut Tesla 320 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit und 863 Kilometer Reichweite haben und eine Viertelmeile in unter neun Sekunden fahren können. Einen Preis nannte Tesla noch nicht, aber er wird wohl jenseits von 25.000 Dollar liegen.

    Mehr: Längere Lebensdauer, niedriger Preis, höhere Energiedichte – die Erwartungen an die Produktvorstellung von Elon Musk sind gewaltig. Die deutschen Hersteller hinken hinterher.

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    10 Kommentare zu "„Battery Day“ des E-Autobauers: Elon Musk verspricht einen 25.000-Dollar-Tesla "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Moin, Herr Peter Manthey!

      Schade, dass der der von (nicht nur) Ihnen beklagte Spam-Kommentar offline ist.

      Im Wesentlichen würde ich das alles unterschreiben, was Sie da so anführen.

      Ich denke mal, der Spammer meinte: "der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" oder dergleichen einsteinsche Erkenntnisse. ;-)

      Wie Sie im letzten Absatz versuchen, Chemie und Physik auseinanderzudividieren gefällt mir aber weniger.
      Entscheidend für die Eigenschaften von Akkumulatoren sind die Prozesse an den Grenzflächen der Medien, egal ob fluide oder feste Phasen. Ob man bei deren Beschreibung im Rahmen der physikalischen Chemie oder der chemischen Physik ist ein Streit um des Kaisers Bart.
      Um diese Prozesse zu verstehen braucht man kombinierte Ansätze aus den Bereichen Chaosphysik und Quantenmechanik, das Ganze in einem allgemein anorganisch-chemischen Rahmen.

      Ich denke, darauf können wir uns einigen.

      Was mich wundert, ist, dass Elon Musk Prof. Goodenough (der heißt wirklich so!) mit seiner Na-Zellen-Entwicklung NICHT einbezieht. Ich hatte eigentlich erwartet, dass sich Elon bei der Gelegenheit auch mal mit Alternativen zum teuren und nicht gerade CO2-sparsamen Li in den Blick nimmt.
      Für mich ist offenbar etwas zu dem Termin nicht belastbar fertig geworden, weshalb er sich die Blamage, bei dem lange angekündigten Sensationstermin mit eher leeren Händen da zu steh'n, antat.
      Ich hoffe, er erspart sich weitere Versuche als Jobs II. zu reincarnieren. ;-)

    • @Herr Carsten Ax
      Warum sind sie gleich so aggressiv und nennen Elon Musk einen Lügner. Schlimmer noch, sie tun dies ohne einen Grund zu nennen. Die beiden Gründe die sie nennen sind nicht richtig.
      1. Nicht Elon Musk ist verantwortlich für die Reichweitenangaben, diese sind gesetzlich vorgeschrieben. Dass sie deutlich unter den tatsächlichen Angaben liegen ist das Ergebnis einer jahrelangen Lobbyarbeit der deutschen Automobilindustrie. In Amerika beispielsweise ist die EPA Norm viel kritischer.
      Mit ihren Beispielen kann ich nicht viel anfangen. Ich selber fahre ein Tesla Modell 3 SR+ mit einer WLTP genormten Reichweite von 409 km. Im Stadt- und Landverkehr erreiche ich ca. 350 km. Auf der Autobahn mit, je nach Verkehrslage 120-140 km/h erreiche ich eine Reichweite von ca. 250 km. Diese Geschwindigkeit ist aber auch außerhalb der WLTP Norm, die nur kurz 120 km/h erfordert.
      2. Auch das 2. Argument beruht ausschließlich auf einer Spekulation das die Strompreiswerte steigen. Hierfür kann ich im Übrigen keine Ansätze erkennen. Im Übrigen, wie soll das fusionieren? Steuerfreien Diesel kann man ein färben bei Strom ist das weniger gut möglich.
      Ihre Aussage ist auch insgesamt falsch. In den Gesamtkosten ist mein Tesla, obwohl er 2 Fahrzeugklassen über dem Citroën steht (gefühlt 3-4) in den Gesamtkosten billiger. Das liegt nicht nur am billigeren Treibstoff, sondern vor allen Dingen am geringeren Wertverlust und den geringeren Wartung und Reperaturbedarf. Insofern ist es nicht richtig zu sagen Elektroautos werden billiger, sie sind es bereits schon.

      Im Übrigen. Welche physikalischen Grundgesetze meinen Sie die die Leistungsfähigkeit der Batterien limitieren. Batterietechnik ist übrigens ein chemisches Problem. Es geht um die chemische Zusammensetzung der Anode, Kathode und des Trägermaterials. Hierzu empfehle ich die Aufzeichnung des Battery Days über YouTube anzuschauen. Das ist sehr lehrreich.
      Auch bei den Solarzellen gibt es bereits Energieeffizienzen von 36,7 %

    • @Herr Metz, da kommen die Powerpacks, Megapacks und eventuell auch Autos ins Spiel.
      Siehe hier auch folgenden Artikel:
      https://teslamag.de/news/erweiterung-tesla-rekordakku-australien-groesser-und-intelligenter-29784
      Die Instabilität der Netze ist tatsächlich ein großes Risiko, welches noch lange nicht geklärt ist. Bis wir 50% E-Autos am Gesamtmarkt haben, dauert es zum Glück noch ein wenig.

      Die Lösung existiert also - braucht nur logischerweise eine (vielleicht lange) Übergangszeit.

    • Der Vergleich mit den Solarzellen im ersten Kommentar enthält völlig falsche Informationen:
      Sehr wohl wurden gerade in dieser Industrie durch technischen Fortschritt und Skaleneffekte immer höherer Effizienzen bei gleichzeitig niedrigeren Kosten erzielt. Die 20-21% Wirkungsgrad erreichen heute Standardmodule die sich jeder aufs Dach bauen lassen kann. Im Labor sind 45% Wirkungsgrad möglich.
      Die Photovoltaik hat sich durch diese Effekte von einer irrsinnig teuren Technologie zur billigsten Stromquelle entwickelt.

      Bei den Akkus besteht aktuell die selbe Lernkurve bei Leistung und Preis.
      Die Kombi billige Photovoltaik und billige Batterien kann schon jetzt annähernd mit den Stromgestehungskosten neugebauter Großkraftwerke mithalten.

      Die Verbesserungen am Akku, die jetzt von Tesla vorgestellt wurden reichen aus, um die heute teils noch vorhandenen Defizite der E-Mobilität zu beseitigen. Kein wirtschaftlich handelnder Kunde wird dann noch ein Verbrenner kaufen. Bereits heute fährt das E-Auto günstiger, was allerdings an der Subvention in Form der Kaufprämie liegt. Die Kostensenkung der Akkus entspricht in etwa der aktuellen Kaufprämie, heißt, die Preise werden nach Auflaufen der Förderung nicht steigen.

      Das Argument mit dem Wegfall von Jobs ist wie Herr Nötzel schrieb eine Frage die sich nicht stellt. Es hat noch nie funktioniert einen technologischen Wandel zu stoppen, jeglicher Protektionismus führt nur dazu, dass die Industrie am Ende nicht mehr wettbewerbsfähig am Weltmarkt ist.

    • @ Niklas Nötzel
      "Solar, Wind und Wasser sind da deutlich zuverlässiger."


      Hehehe. Der ist wirklich gut.
      Was denken Sie, würde passieren, wenn angenommen nur die Hälfte der deutschen Autofahrer ein E-Auto hätte, und wir hier dann eine Stromversorgung haben, die ausschließlich auf "zuverlässiger" Solar-, Wind- und Wasserenergie besteht??
      Ich glaube, ich brauche doch schleunigst ein Diesel-Notstromaggregat...


    • An die anderen Kommentatoren: Es stimmt, mehr als 200 km/h braucht niemand - macht aber trotzdem einigen Käufern Spaß ;)

      Ich empfehle es jedem, sich bei Gelegenheit eine Zusammenfassung des Battery Days anzusehen - sollte Tesla die Planung tatsächlich erfüllen, wird es sehr schwer für die Konkurrenz mit ihren Produkten mitzuhalten.

      Zum Kommentar von Herrn Ax: Der Wegfall der Jobs ist sehr bedenklich - Allerdings auch nötig. Verbrenner sind nunmal keine zukunfsgerichteten Antriebe. Fossile Brennstoffe sind endlich - Solar, Wind und Wasser sind da deutlich zuverlässiger.
      Ich bin mir sicher, dass die deutsche Industrie/Wirtschaft sich von dem Strukturwandel erholen wird. Aufzuhalten ist er ohnehin nicht mehr.

    • Interessant wie man so ein trockenes Thema aufarbeiten kann, aber darin liegt eine der Stärken des Herrn Musk. Schnelles Fahren kann man auch in der USA, aber nur auf einem Ring, nicht auf öffentlichen Strassen. Hier in Deutschland haben wir nur wenige Ringe die öffentlich gegen ein Entgelt nutzbar sind aber in der USA gibt es bis auf die Küstenregionen fast in jeder Gemeinde so einen Ring wo man dann die 320 km/h austoben kann. Was die Explosionsgefahr von Batterien angeht stimmt es das wenn was passiert eine hohe Energiedichte mehr Schaden anrichtet. Aber weil es denen anscheinend gelungen ist die Lasche weg zubekommen ist die Brandgefahr wesentlich niedriger. Es ist das Problem mit den Laschen gewesen warum plötzlich Luft in die Zelle eindringt.

    • @Helmut Metz
      "Kann man also pauschal sagen: je energiedichter, desto "brandgefährlicher"?"
      Benzin hat eine 300-350x höhere Energiedichte als der Akku.

    • Und wer braucht denn heute und noch mehr in der Zukunft 320 km/std Höchstgeschwindigkeit wenn mit Sicherheit irgend wann die 130 Km auf den Autobahnen eingeführt wird.

    • @ Carsten Ax

      Sehr informativ, Herr Ax. Falls Sie Physiker sind: ich habe irgendwo gelesen, dass die Explosionsgefahr bei den Batterien auch umso stärker ansteigt, je energiedichter man sie machen will. Ich kenne mich da nicht aus, aber bereits die heutigen Batterien können hochgehen:
      https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/elektroauto-ausgebrannter-tesla-in-oesterreich-wird-zum-hochgefaehrlichen-sondermuell/25232168.html
      Kann man also pauschal sagen: je energiedichter, desto "brandgefährlicher"?
      Die Tesla-Aktionäre waren jedenfalls nicht besonders begeistert von dieser "Musk-Show": ;-)
      https://www.zerohedge.com/s3/files/inline-images/2020-09-22%20%282%29.jpg?itok=ZW7QR0uA

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